Claude Rains

William Claude Rains
Lesermeinung
Geboren
10.11.1889 in London, Großbritannien
Gestorben
30.05.1967 in Laconia, New Hampshire, USA
Sternzeichen
Biografie
Claude Rains ist der Sohn des Schauspielers und Filmregisseurs Frederick William Rains und steht mit elf Jahren das erste Mal auf der Bühne von "His Majesty's Theatre". 1912 reist er in in die USA, drei Jahre später beginnt er den Dienst beim London Scottish Regiment, dort bleibt er bis 1919. Nach dem 1. Weltkrieg beginnt Rains die Lehrtätigkeit an der Royal Academy of Dramatic Arts. 1926 geht er in die USA. Mit 30 Jahren steht er - noch in London - vor der Filmkamera: "Build Thy House" heißt der Stummfilm. 1933 beginnt seine Karriere - und er fällt in James Whales "Der Unsichtbare" sofort mit seiner unverwechselbaren Stimme auf.

In der inzwischen zum Klassiker avancierten Verfilmung des berühmten H. G. Wells-Buchs spielt er den Dr. Jack Griffin, der durch sein wissenschaftliches Experiment unsichtbar wird. Obwohl man Claude Rains' Gesicht nur ganz kurz sieht, vergisst man es bis zum Ende nicht. Bald spielt Rains spielt in den großen Kinoklassikern der Warner Bros. Er ist der tückische Prinz John, der Gegenspieler von Richard Löwenherz in Michael Curtiz' berühmtem "Robin Hood, König der Vagabunden" (1938), der Captain Renault, Polizeipräfekt von "Casablanca" (1942) in Michael Curtiz' Klassiker und der Ehemann von Ingrid Bergman, der unter dem Einfluss seiner bitterbösen Mutter steht, in Alfred Hitchcocks "Berüchtigt" (1946).

Selbst in so kleinen Rollen wie dem Herodes in seinem letzten Film "Die größte Geschichte aller Zeiten" (1963) von George Stevens beeindruckt er. Zu seinen berühmten Filmen zählen William Keighleys "Der Prinz und der Bettelknabe" (1937), William Dieterles "Juarez" (1939), Frank Capras "Mr. Smith geht nach Washington" (1939), Michael Curtiz' "Der Herr der sieben Meere" (1940), Arthur Lubins "Das Phantom der Oper" (1943), "Fahrkarte nach Marseille" (1944), William Dieterles "Blutige Diamanten" (1949) und David Leans "Lawrence von Arabien" (1962). Oscarnominierungen erhielt Claude Rains für "Mrs. Smith geht nach Washington", "Casablanca", Vincent Shermans "Das Leben der Mrs. Skeffington" (1944) und "Berüchtigt". Doch den Preis erhielt er nie.

Weitere Filme mit Claude Rains: "The Man Who Reclaimed His Head", "Crime Without Passion", "The Clairvoyant" (alle 1934), "The Mystery of Edwin Drood", "Das letzte Fort" (beide 1935), "Hearts Divided", "Stolen Holiday", "Ein rastloses Leben" (alle 1936), "They Won't Forget" (1937), "White Banners", "Goldene Erde Kalifornien", "Vater dirigiert" (alle 1938), "Vier Töchter räumen auf", "Zum Verbrecher verurteilt", "Four Wives", "Sons of Liberty" (alle 1939), "Saturday's Children", "The Lady with Red Hair" (beide 1940), "Four Mothers", "Urlaub vom Himmel", "Der Wolfsmensch" (alle 1941), "Reise aus der Vergangenheit", "Nacht im Hafen", "Kings Row" (alle 1942), "Auf ewig und drei Tage" (1943), "Die Liebe unseres Lebens" (1945), "Caesar und Cleopatra", "Strange Holiday", "Trügerische Leidenschaft", "Angel on My Shoulder" (alle 1946), "Der Unverdächtige" (1947), "Hölle am weißen Turm" (1948), "Die große Leidenschaft", "Song of Surrender" (beide 1949), "Where Danger Lives" (1950), "Sealed Cargo" (1951), "The Man Who Watched the Trains Go By" (1953), "Geheimzentrale Lissabon" (1956), "Der Rattenfänger von Hameln" (1957), "Diese Erde ist mein" (1959), "Versunkene Welt" (1960), "Il Planeta degli uomini spenti" (1961) und "Rufmord (1963). Darüber hinaus hatte Claude Rains zahlreiche Gastauftritte in TV-Serien wie "Alfred Hitchcock Presents (gleich mehrere Male), "Tausend Meilen Staub" (1963) und "Dr. Kildare" (1964).

Filme mit Claude Rains

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