Im Haus des Musikprofessors Adam Lemp geht es lebhaft zu, dafür sorgen schon Emma, Ann, Kay und Thea, die vier Töchter im heiratsfähigen Alter. Als Lemp seinen Schüler Felix Deitz als Untermieter aufnimmt, kann keine so recht dessen Charme widerstehen. Felix macht vor allem der introvertierten Emma Komplimente, verliebt sich aber dann in den Wirbelwind Ann. Doch kurz vor der Hochzeit brennt Ann mit Felix' Freund Mickey durch, fasziniert von dessen Sarkasmus und rebellischem Anderssein. Mickey aber mißtraut ihren und seinen Gefühlen zutiefst. Als er zu Weihnachten erlebt, wie glücklich und zufrieden die anderen Schwestern an der Seite ihrer Auserwählten sind, gerät er außer Fassung.

Die witzige und ebenso spritzige Familienkomödie mit tragischen Verwicklungen - von Regisseur Michael Curtiz inszeniert, der 1939 dafür vier Oscar-Nominierungen einheimste. Unter anderem für den Schauspieler John Garfield, der sich in seinem Filmdebüt als zynischer Komponist profilierte. Die Produzenten waren so beeindruckt von Garfields schauspielerischem Können, daß sie ihn auch ein Jahr später für die Fortsetzung dieser Komödie ("Vier Frauen") verpflichteten. Die Geschwister Lane (Priscilla, Rosemary und Lola) spielen hier überzeugend die drei Musik- Wunderkinder und Töchter von Claude Rains, der als verwirrter Musikprofessor überzeugt. Kein Wunder also, daß auch Regisseur Gordon M. Douglas sich von dem Roman von Fanny Hurst beeindrucken ließ: 1954 wurde die gleiche Story mit Frank Sinatra und Doris Day unter dem Titel "Man soll nicht mit der Liebe spielen" verfilmt.