Piper Laurie

Rosetta Jacobs
Lesermeinung
Geboren
22.01.1932 in Detroit, Michigan, USA
Alter
90 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Nach dem Schulbesuch in Detroit und Los Angeles erhält sie mit 18 einen Filmvertrag bei der Universal. Ihr Filmdebüt gibt Piper Laurie an der Seite von Ronald Reagan in Alexander Halls "Alter schützt vor Liebe nicht" (1950). In Abenteuerfilmen und Komödien spielt sie kleine Rollen, etwa neben Tony Curtis in Rudolf Matés "Die Diebe von Marschan" (1951) und "Der Sohn von Ali Baba" (1952), Douglas Sirks "Hat jemand meine Braut gesehen?" (1952), Nathan Jurans "Das goldene Schwert" neben Rock Hudson (1953), "Die Welt gehört mir" (1953) mit Tyrone Power, George Shermans "Duell in Socorro" (1954) mit Rory Calhoun, der auch ihr Partner in Edward Buzzels "Ain't Misbehavin'", einer amerikanischen Version von "Pygmalion" ist.

Irgendwann ist Piper derlei Rollen und Filme leid. Sie geht 1956 nach New York, macht eine Schauspielausbildung am Actor's Studio und arbeitet nebenher fürs Fernsehen. 1960 gibt sie ihr Broadway-Debüt mit "The Alligators". 1961 erregt sie Aufmerksamkeit mit der subtil gespielten Rolle einer Alkoholikerin in Robert Rossens "Haie der Großstadt" ("The Hustler") mit Paul Newman. Piper Laurie wird für diese Nebenrolle für den Oscar nominiert. Danach macht sie nach ihrer Heirat mit dem namhaften Kritiker Joseph Morgenstern eine Film-Pause.

In den Sechziger- und Siebzigerjahren arbeitet sie vor allem fürs Fernsehen, bleibt jedoch weiter am Broadway, wo sie 1965 einen beispiellosen Erfolg in Tennessee Williams "Glasmenagerie" hat. 1976 kehrt sie auf die Leinwand zurück. Als bigotte Mutter von Sissy Spacek in Brian De Palmas "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" wird sie erneut für den Oscar nominiert, ihre dritte erfolglose Oscar-Nominierung erhält sie schließlich für die Nebenrolle in Randy Haines' Taubstummen-Melodram "Gottes vergessene Kinder" (1986). 1991 wird Piper Lauriefür ihre Catherine Martell in David Lynchs "Twin Peaks" mit dem Emmy ausgezeichnet.

In den Neunzigerjahren ist sie wieder in zahlreichen Filmen zu sehen. Der neuseeländische Regisseur Sam Pillsbury besetzt sie als Ellis Snow in seinem Film "Quälende Erinnerung" (1994). An der Seite von Jack Nicholson und Anjelica Huston spielt sie in Sean Penns "Crossing Guard - Es geschah auf offener Straße" (1995). Charles Matthau dreht nach einem Drehbuch von Stirling Silliphant die Truman-Capote-Verfilmung "Die Grasharfe" (1996). Piper Laurie und Sissy Spacek spielen die beiden ungleichen Tanten, die einen pubertierenden Jungen bändigen müssen. 1996 sah man Piper Laurie in Michael Toshiyuki Unos "Der Weg nach Galveston".

Weitere Filme mit Piper Laurie: "Menschenjagd" (1954), "Land ohne Männer" (1957), "Auf der Suche nach dem Glück" (1991), "The Faculty" (1998), "Wer Sturm sät", "The Mao Game" (beide 1999), "Vom Teufel besessen" (2000), "Midwives", "The Last Brickmaker in America" (beide 2001), "Law & Order: New York" (Serie, 2001), "Alles wegen Grace" (Serie, 2002), "Eulogy" (2004), "Cold Case - Kein Opfer ist je vergessen" (2005), "Bad Blood", "The Dead Girl" (beide 2006), "Hounddog" (2007).

BELIEBTE STARS

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

James Remar.
James Remar
Lesermeinung
Multitalent aus Frankreich: Richard Berry
Richard Berry
Lesermeinung
Schauspieler Milan Peschel bei der Premiere zu "Beckenrand Sheriff".
Milan Peschel
Lesermeinung