Good Bye, Lenin!
31.05.2026 • 21:45 - 23:40 Uhr
Spielfilm, Komödie
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prisma-Redaktion
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Originaltitel
Good Bye Lenin!
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2003
Altersfreigabe
6+
Kinostart
Do., 13. Februar 2003
DVD-Start
Do., 26. Februar 2004
Spielfilm, Komödie

Good Bye, Lenin!

Ostberlin Sommer 1990: Deutschland steht vor der Wiedervereinigung - freie Marktwirtschaft! Alex Kerner, gerade Anfang 20, muss der Geschichte Einhalt gebieten. Er hat triftige Gründe. Seine alleinerziehende Mutter Christiane, eine "Verdiente Aktivistin" der DDR, war kurz vorm Mauerfall ins Koma gefallen. Jede Aufregung kann lebensbedrohlich für sie sein. Deshalb lässt Alex den real existierenden Sozialismus im Plattenbau wiederauferstehen. Was anfänglich noch leichtfällt, wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Die Veränderungen draußen sind nicht mehr aufzuhalten. Doch wie soll er der Mutter den veränderten Blick aus dem Fenster mitsamt dem brandneuen Coca-Cola-Plakat erklären? Alex muss improvisieren, und so erfindet er eine ganz andere Version der Ereignisse. Fünf Jahre nach "Das Leben ist eine Baustelle" schuf Regisseur Wolfgang Becker 2003 mit "Good Bye, Lenin!" eine im wahrsten Sinne des Wortes (gesamt-)deutsche Komödie, die national und international vielfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem Deutschen und dem Europäischen Filmpreis. Gleichzeitig rasend komisch, hinreißend grotesk und sehr bewegend, erzählt der Film auf charmant-eigenwillige Weise eine andere Geschichte der gesamtdeutschen Historie - und lässt dabei nicht nur eine Nation, sondern vor allem eine Ostberliner Familie zusammenwachsen. Auf fast visionäre Weise wird die Aufbruchsstimmung dieser Zeit nach der Maueröffnung von einer gewissen Melancholie, Nostalgie und nachvollziehbarer Verunsicherung konterkariert, die besonders in den östlichen Bundesländern auch die Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung prägte. In den Hauptrollen zu sehen sind Daniel Brühl ("Ich und Kaminski", "Becoming Karl Lagerfeld"), Katrin Sass ("Sein letztes Rennen"), Burghart Klaußner ("Der Staat gegen Fritz Bauer", "Brecht") und Michael Gwisdek ("Der Tangospieler", "Nachtgestalten").

Der Trailer zu "Good Bye, Lenin!"

Darsteller

Daniel Brühl beim Filmfestival in Cannes 2022.
Daniel Brühl
Katrin Sass als feste Größe in den ARD-Usedom-Krimis.
Katrin Sass
Chulpan Khamatova
Jung, attraktiv, erfolgreich: Maria Simon, hier
als "Polizeiruf 110"-Hauptkommissarin Olga Lenski
Maria Simon
Florian Lukas als Nachrichtensprecher in "Good Bye, Lenin!"
Florian Lukas
Alexander Beyer
Alexander Beyer
Burghart Klaußner
Preisgekrönter Charakterkopf: Michael Gwisdek.
Michael Gwisdek
Schauspieler Martin Brambach.
Martin Brambach
Arndt Schwering-Sohnrey als "Winnetou" in Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds".
Arndt Schwering-Sohnrey
Gefragter Schauspieler: Jürgen Vogel.
Jürgen Vogel
Peter Kurth im Porträt - seine Rollen, sein Werdegang und seine Filme.
Peter Kurth
Weitere Darsteller
Christine Schorn Jürgen Holtz Jochen Stern Stefan Walz Eberhard Kirchberg Hans-Uwe Bauer Nico Ledermueller Jelena Kratz Laureen Hatscher Felicitas Hatscher Michael Gerber Robert Störr Philipp Kupfer Ernst-Georg Schwill Rainer Werner Marc Bischoff Horst-Dieter Stork Hartmut Kuley Ditmar Bieseke Dirk Prinz Elke Werner Regina Ziebach Wolfgang Stein Mennan Yapo Fritz Roth Maximilian Brunow Bojan Heyn Armin Dillenberger Denys Darahan Bastian Lang Lothar Schlichthar Alexander Reed Ute Michel Svea Timander Hanna Schwamborn Rafael Hübner Michael Berge

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