Katrin Sass

Katrin Sass als feste Größe in den ARD-Usedom-Krimis. Vergrößern
Katrin Sass als feste Größe in den ARD-Usedom-Krimis.
Fotoquelle: MDR/NDR/Christiane Pausch
Katrin Sass
Geboren: 23.10.1956 in Schwerin, Deutschland

Katrin Sass gehörte bis zu Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zu den populärsten und erfolgreichsten Darstellerinnen der DDR und wirkte in einigen der wichtigsten Defa-Spielfilme mit. Bereits mit ihrem ersten Leinwandauftritt, dem 1979 unter der Regie von Heiner Carow entstandenen Ehedrama "Bis dass der Tod euch scheidet" machte sie schlagartig von sich reden. Als die unerfahrene junge Sonja, die in zunehmendem Maße von ihrer Beziehung desillusioniert wird, konnte Katrin Sass ihr breites emotionales Spektrum eindrucksvoll ausspielen.

Mit diesem Debüt avancierte sie zur gefragten Charakterdarstellerin. Ihre zwischen Stärke und Verletzbarkeit pendelnde, ambivalente Erscheinung erwies sich als überaus gefragt. Filme wie "Die Verlobte" (1980) von Günther Rücker, "Bürgschaft für ein Jahr" (1981) von Herrmann Zschoche , die beiden Roland-Gräf-Arbeiten "Das Haus am Fluss" (1984) und "Fallada - Das letzte Kapitel" (1987) sowie "Heute sterben immer nur die anderen" (1989) von Siegfried Kühn gehören auch dank ihrer Mitwirkung zum bemerkenswertesten, was die Defa hinterlassen hat.

Parallel zu zahlreichen Aufträgen für Kino und Fernsehen nahm Katrin Sass nacheinander feste Engagements an den Theatern von Frankfurt an der Oder, Halle und Leipzig wahr. Nach der Wiedervereinigung war sie zunächst vorrangig in TV-Produktionen zu erleben, so etwa als Kommissarin Tanja Voigt in zahlreichen Folgen von "Polizeiruf 110" sowie in Frank Beyers "Sie und er" (1991) und "Das große Fest" (1992), oder in Dominik Grafs "Sperling und der brennende Arm" (1997) an der Seite von Dieter Pfaff.

Als Andreas Kleinert und Kai Wessel 1999 mit der 13-teiligen Literaturverfilmung "Klemperer - Ein Leben in Deutschland" ein Zeichen setzten für engagierte Fernsehdramatik, gehörte auch Katrin Sass neben Matthias Habich zur gefeierten Besetzung. In Janek Riekes Kinofilm "Härtetest" (1997) konnte sie ihre Wandelbarkeit als besitzergreifende Mutter erneut unter Beweis stellen. 2000 sah man die brillant aufspielende Katrin Sass in dem Sozialdrama "Die Polizistin", sie verkörperte die Titelrolle in "Heidi M." (2001), sie stand in "Babij Jar - Das vergessene Verbrechen" (2002) vor der Kamera und spielte die kranke Mutter in "Good Bye, Lenin!" (2003). Für ihre hervorragende schauspielerische Leistung in dieser Rolle wurde sie 2003 für dem Europäischen Filmpreis als beste Darstellerin nominiert und gewann den Publikumspreis.

Weitere Filme mit Katrin Sass: "Tatort - Berlin - Beste Lage" (1992), "Polizeiruf 110 - Blue Dream - Tod im Regen" (1993), "Polizeiruf 110 - Totes Gleis", "Polizeiruf 110 - Opfergang" (beide 1994), "Polizeiruf 110 - Jutta oder die Kinder von Damutz", "Polizeiruf 110 - Im Netz", "Polizeiruf 110 - 7 Tage Freiheit" (alle 1995), "Polizeiruf 110 - Kurzer Traum", "Polizeiruf 110 - Die Gazelle" (beide 1996), Polizeiruf 110 - Der Sohn der Kommissarin" (1997), "Polizeiruf 110 - Das Wunder von Wustermark" (1998), "Tatort - Bienzle und der Taximord" (2003), "Bella Block - Die Freiheit der Wölfe", "Bloch - Ein krankes Herz", "Intimzone Schwiegereltern" (alle 2004), "Meine verrückte türkische Hochzeit", "Stille Sehnsucht - Warchild", "Mutterseelenallein", "Tatort - Feuertaufe", "Unkenrufe - Zeit der Versöhnung" (alle 2005), "Unter anderen Umständen", "Verschleppt - Kein Weg zurück" (beide 2006), "Heimweh nach drüben", "Hochzeit um jeden Preis" (beide 2007), "Tatort - Tod einer Heuschrecke", "Lulu und Jimi", "Donna Leon - Die dunkle Stunde der Serenissima", "Stille Post", "Reich mir deine Hand" (alle 2008), "Die Freundin der Tochter", "Liebe verlernt man nicht", "Das letzte Schweigen" (alle 2009), "Der Doc und die Hexe", "Weißensee" (TV-Serie, beide 2010), "Heiratsschwindler küsst man nicht" (2012), "Sein letztes Rennen" (2013).


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