Für den am 4. Oktober 2019 (in den USA) startenden Joker-Solofilm kündigt sich neben Hauptdarsteller Joaquin Phoenix ein weiterer Schauspielgigant an: Der zweifache Oscarpreisträger Robert De Niro befindet sich derzeit in Verhandlungsgesprächen mit den Verantwortlichen, wie das Branchenmagazin "Variety" berichtet.

Sollte er die Rolle tatsächlich ergattern, würde er einen Talkshowmoderator spielen, der mit dazu beiträgt, das die von Phoenix verkörperte Figur langsam, aber sicher dem Wahnsinn anheimfällt. "Joker" erzählt die Ursprungsgeschichte des kriminellen Clowns auf seinem Weg zum kriminellen Mastermind von Gotham City und Erzfeind von Batman.

Gleich mehrere interessante Hintergründe tun sich durch das etwaige Casting der Schauspiellegende auf: Der von Todd Phillips inszenierte Film soll ein Noir-Krimi werden, der in den 1980ern spielt – ein Genre, mit dem der durch "Taxi Driver" zu Weltruhm gelangte De Niro vertraut ist. Der Regisseur des Filmklassikers ist kein Geringerer als Altmeister Martin Scorsese, der ursprünglich als Produzent des bislang schlicht "Joker" betitelten Films angedacht war.

Erinnerungen an "The King of Comedy"

Insidern zufolge erinnere das Drehbuch zu "Joker" an einen weiteren Film des Duos De Niro / Scorsese: "The King of Comedy" (1982) scheint den Autoren Todd Phillips und Scott Silver als Inspiration gedient zu haben. In der Noir-Comedy spielt De Niro einen strauchelnden Komiker, der als Stalker und Kidnapper eines Moderators und Comedians langsam den Verstand verliert. In den DC-Comics wird auch der Joker häufig als ursprünglich erfolgloser Kabarettist dargestellt, der nach und nach verrückt wird – ein ungewolltes Chemikalienbad spielt dabei allerdings eine gewichtige Rolle.

De Niro hat kürzlich die Dreharbeiten zum Gangsterfilm "The Irishman" mit Al Pacino und Joe Pesci beendet. Auch dort schwang sein Kumpel Scorsese wieder das Regiezepter.


Quelle: teleschau – der Mediendienst