Zuletzt setzte es für den TV-Koch in "Schlag den Henssler" zwei Niederlagen in Folge. Auch die Quoten befinden sich im Sinkflug. Doch immerhin: Bei den jüngeren Zuschauern kommt die Sendung noch gut an.

Ja, die Konkurrenz war groß. Sie hieß aber nicht nur Christopher Jemitola. Steffen Henssler verlor in der letzten Ausgabe seiner Duell-Sendung "Schlag den Henssler" im August gegen den Jurastudenten – es war seine zweite Niederlage in Folge. Vor allem aber verlor er weiter an Zuspruch. Das mag an einem heißen Samstagabend im Sommer oder einem starken Gegenprogramm wie ein gerade erst gestartetes "Promi Big Brother" oder an einer witzigen "Rapunzel"-Verfilmung gelegen haben. Die erneut gesunkene Quote könnte aber auch damit zu tun haben, dass der TV-Koch zuvor recht lustlos in seiner eigenen Sendung gewirkt hatte.

"Schlag den Henssler" fiel mit der August-Ausgabe erstmals unter die magische Marke von einer Million Zuschauer. Gerade mal 960.000 Zuschauer waren es noch, die im Schnitt die erneute Niederlage von Henssler nach nur 13 Spielen verfolgten. Im Vergleich zur voran gegangenen Sendung im Juni bedeutete dies ein Minus von 300.000 Zuschauern. Kaum mehr als fünf Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum stellten einen neuen Tiefstwert für den Raab-Nachfolger dar.

Wenigstens in der Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer blieb Henssler mit 11,5 Prozent über dem Schnitt von ProSieben. Daher steht die Sendung auch nicht auf der Kippe. Christoph Körfer, Sprecher des Senders, erklärte: "Für ProSieben sind die Quoten bei jungen Zuschauern wichtig: 'Schlag den Henssler' lag auch mit dieser Ausgabe mit einem Marktanteil von 11,5 Prozent bei jüngeren Zuschauern klar über Senderschnitt. Wir freuen uns auf die nächste Show am 22. September. Live." Geplant ist, dass es in diesem Jahr dann zumindest noch eine weitere "Schlag den Henssler"-Sendung geben soll.


Quelle: teleschau – der Mediendienst