Am 3. Januar 1984 flimmerte die erste "WISO"-Sendung über den ZDF-Bildschirm. Damals war die Idee eines Verbrauchermagazins noch ziemlich neu – was man sich heute, da "Servicethemen" Medien aller Art geradezu vor sich hertreiben, kaum noch vorstellen kann. Doch wie es sich für ein Format gehört, das den Alltag seiner Zuschauer verbessern will, hält sich die Jubiläumsausgabe am Montag, 7. Januar, 19.25 Uhr, nur kurz mit einem Rückblick auf in 35 Jahren Gewesene auf.

Moderator und Redaktionsleiter Markus Niehaves präsentiert außerdem Themen wie das neue Verpackungsgesetz, Betrügereien bei eBay-Kleinanzeigen und den "'WISO-Trick", der sich mit Marketing-Finten von Fitnessstudios mit Blick auf die guten Vorsätze im neuen Jahr beschäftigt.

Der "WISO-Tipp" greift zudem ein Thema auf, das in den kommenden Jahren immer wichtiger werden dürfte: "Ruhestand im Ausland – auch mit weniger Rente". 4,9 Millionen deutsche Rentner leben derzeit schon unterhalb der Armutsgrenze. Laut einer Studie ist bis 2036 jeder fünfte 67-Jährige in Deutschland von Altersarmut betroffen. Die Verlagerung des Ruhestandes in preiswertere Länder liegt da auf der Hand. Staaten wie die Türkei oder Bulgarien bieten auch für den kleinen Geldbeutel einen relativ hohen Lebensstandard.

Doch ist es jedem Rentner erlaubt, im Ausland leben? Grundsätzlich überweist die Rentenkasse in jedes Land der Erde. Doch es gibt auch Argumente, die gegen eine Republikflucht aus Kostengründen sprechen. Die fremde Sprache und eine große Distanz zur Familie sind auch für rüstige Rentner echte Standortnachteile. Der "WISO-Tipp" fast auf den Tag genau 35 Jahre nach Gründung des Formats erläutert am ersten Montags-Werktag des Jahres Vorteile sowie weitere Fallstricke des persönlichen Deutschland-Exits.


Quelle: teleschau – der Mediendienst