Christian Zübert

Lesermeinung
Geboren
27.08.1973 in Würzburg, Deutschland
Alter
48 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Mit seinem Regiedebüt "Lammbock" landete Christian Zübert auf Anhieb einen Überraschungserfolg. In der kleinen Kiffer-Komödie, für die der Regiedebütant auch das Drehbuch geschrieben hat, überzeugen in erster Linie die komischen Szenen, die witzigen Dialoge und Moritz Bleibtreu. Trotz der leicht schwächelnden Handlung wurde "Lammbock" ein Publikumserfolg, der mehr als eine Million Zuschauer in die Kinos lockte.

Schon vor "Lammbock" schrieb Christian Zübert Drehbücher. Als Quereinsteiger nach sechs Semestern Germanistik an Universität Würzburg brachte er von Beginn an das notwendige Talent für witzige Dialoge und komische Szenen mit. Er ist ein Dialogkünstler. Seine Figuren sind alltäglich und sprechen realistisch. Sein erstes Drehbuch lieferte er in Zusammenarbeit mit Maggie Peren ab. Gemeinsam sind sie für die locker-leichte Vorlage zu "Mädchen, Mädchen" verantwortlich, die von Dennis Gansel in Szene gesetzt wurde.

Neben TV- und Kino-Komödien verfeinerte Zübert sein Können bei Drehbucharbeiten für TV-Serien wie "Der Clown", "Absolut das Leben" und "Was nicht passt, wird passend gemacht". Dabei zeichnet er sich auch hier dadurch aus, dass er Papierdeutsch vermeidet und alltagstaugliche Dialoge schreibt. Nach den Serien und einigen weiteren Arbeiten für das Fernsehen lieferte Christian Zübert mit dem Kinderabenteuer "Der Schatz der weißen Falken" (2005) erneut eine überzeugende Regiearbeit ab. Der Kinderfilm, für den er auch das Drehbuch schrieb, ist ein rundum stimmiges Werk, das nicht nur durch das Buch und die Dialoge überzeugt, sondern auch durch die guten Kinderdarsteller.

Mit "Hardcover" (2008) lieferte Christian Zübert erneut eine witzige Buddy-Komödie ab. Auch hierbei überzeugt er mit einem Drehbuch voller absurder Situationen, spaßiger Dialoge und durch eine ordentliche Regiearbeit. "Hardcover" ist sein vierte Zusammenarbeit mit Wotan Wilke Möhring, der unter Züberts Regie immer wieder zu Höchstleistungen fähig ist. 2009 inszenierte Zübert mit "KDD - Kriminaldauerdienst: Chancen" schließlich den authentischen wie atmosphärisch dichten Pilotfilm zur gleichnamigen Serie - sein erster Kriminalfilm. Weitere Filme nach Büchern von Christian Zübert: "Echte Männer?", "Soloalbum" (alle 2003), "Das Blut der Templer" (2004), "Geile Zeiten" (2006), "Vollidiot" (2007), "Die rote Zora", "Don Quichote - Gib niemals auf!" (beide 2008), "Neue Vahr Süd", "Tatort - Nie wieder frei sein" (beide 2010), "Dreiviertelmond" (2011), "Dampfnudelblues. Ein Eberhoferkrimi" (2013).

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