Sönke Wortmann

Lesermeinung
Geboren
25.08.1959 in Marl, Deutschland
Alter
61 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Nach Doris Dörries "Männer" definierte auch Sönke Wortmann die deutsche Komödie neu. Schwerfällige, kopflastige Filme, aber auch Klamauk-Filme der Siebziger waren nicht mehr gefragt. Witzige und intelligente Komödien waren angesagt, und so fiel es Sönke Wortmann nicht schwer, mit Erfolg seine Inszenierungen in den deutschen Kinos zu verkaufen. Detlev Buck und auch Katja von Garnier machten es dem Regisseur nach.

Schon früh verfolgte Wortmann sein Ziel, denn nach seinem Studium und einer Zeit als Fußballer hält er sich mit Gelegenheitsjobs als Darsteller in der Fernsehserie "Eine glückliche Familie" über Wasser. Als er die Aufnahmeprüfung an der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen besteht, ist dies der Beginn seiner Karriere (auch wenn er es selbst noch nicht weiß). Zunächst dreht er im Rahmen der Hochschulprojekte drei Kurzfilme: "Nachtfahrer" (1985), "Fotofinish" (1986) und "Drei D" (1989), sein Abschlußfilm.

Gleich im folgenden Jahr arbeitet er für das Fernsehen. Dabei entsteht 1990 "Eine Wahnsinnsehe" mit Barbara Auer und Thomas Heinze. Ein Jahr später erscheint sein erster Kinofilm "Allein unter Frauen", eine witzige Komödie über Macho-Allüren. Im jährlichen Abstand folgen dann weitere Filme: 1992 feiert er seinen ersten großen Durchbruch als Regisseur mit dem Streifen "Kleine Haie". Ein Film, der durch die Inszenierung und durch die hervorragenden Darsteller (Jürgen Vogel, Kai Wiesinger, Gedeon Burkhard) überzeugt, und zum deutschen Kultfilm avanciert.

Nach einer kleinen Pleite 1993 mit "Mr. Bluesman" kann er sich 1994 mit seinem Kassenknüller "Der bewegte Mann" wieder feiern lassen. Die herrlich schräge Komödie brachte ihm mit über sechs Millionen Zuschauern den internationalen Durchbruch. Die Verfilmung des Romans von Hera Lind "Das Superweib" konnte dem "bewegten Mann" zwar nicht das Wasser reichen, wurde aber 1996 wegen Hauptakteurin Veronica Ferres als Erfolg gefeiert. Der Kinofilm "Knockin' On Heaven's Door" mit Til Schweiger, der ebenfalls im gleichen Jahr in den Kinos lief, hatte beim Publikum eine bessere Resonanz. Das Geheimnis von Sönke Wortmanns Erfolg liegt in seiner spielerischen Leichtigkeit seiner Inszenierungen kombiniert mit technischer Perfektion und Sinn für Timing. Wortmanns Kinoflop "Der Campus" (1997) erhielt 1998 sogar den Bayerischen Filmpreis als bester Film des Jahres.

Weitere Filme von Sönke Wortmann: "Charleys Tante" (1996), "St. Pauli Nacht" (1999), "Der Himmel von Hollywood" (2001), "Das Wunder von Bern" (2003), "Freunde für immer - Das Leben ist rund" (Mehrteiler), "Deutschland. Ein Sommermärchen" (beide 2006), "Die Päpstin" (2009), "Ruhm" (2011), "Das Hochzeitsvideo" (2012).

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