Edward Furlong

Edward Walter Furlong
Lesermeinung
Geboren
02.08.1977 in Glendale, Kalifornien, USA
Alter
44 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Mit seiner ersten Filmrolle, für die er von der Straße weg besetzt wurde, wird Edward Furlong zum Helden einer ganzen Teenagergeneration. Er hat keinerlei Schauspielerfahrung, als Casting-Agentin Mali Finn ihn anspricht und für die Rolle des John Connor in "Terminator II - Tag der Abrechnung" (1991) verpflichtet. Sein Spiel überzeugt Kritiker und Fans. Trotz seiner mangelnden Erfahrung spielt er seine älteren Kollegen an die Wand und gibt John Connor ein Gesicht, das die Fans auch gerne in Teil Terminator 3 - Rebellion der Maschinen gesehen hätten. Doch diverse Unstimmigkeiten sorgen dafür, dass Edward Furlong in der dritten Fortsetzung des Action-Blockbusters nicht dabei ist. Ein Grund für die Unstimmigkeiten war sein Drogenkonsum.

Er ist die Idealbesetzung für undurchsichtige Typen, die ein Faible für das Düstere und Geheimnisvolle haben. Ein bisschen wirkt er immer wie der scheue Kerl von nebenan, der permanent Death Metal oder Gothic hört und seine Nächte vor dem Computer verbringt. Mit seinen dunklen Haaren, seinem blassen Teint und seinen ewig suchenden Augen geht er als Paradebeispiel der EMO-Generation durch. Er verbindet ein gewisses Grad an intellektueller Intelligenz mit ausreichender Rebellion. Er wirkt trotzig und nachdenklich.

Nach "Terminator II - Tag der Abrechnung" stehen ihm sämtliche Türen offen. Doch er wählt den denkbar schlechtesten Weg, den Jung-Darsteller einschlagen können, und rutscht in den Party-Sumpf Hollywoods ab. Sein Lebensstil, der ausführlich in den Medien diskutiert und dokumentiert wird, überschattet seine Arbeit und das Hauptaugenmerk wird mehr auf sein Privatleben, als auf seine Arbeit gelegt. Obwohl die - nach wie vor - durch sein Talent geprägt ist und er nach "Terminator" ein paar exzellente Filme abliefert, entwickelt er sich - auf Grund seiner privaten Exkapaden - immer mehr zum Sorgenkind, so dass bald die Rollenangebote ausbleiben. Mit "American History X" (1998) und "Detroit Rock City" (1999) liefert er für längere Zeit seine letzten großen Kinofilme ab, danach bekommt er nur noch B-Movies angeboten, die es in Deutschland gar nicht mehr in die Kinos schaffen.

Erst seit 2005 sieht man Edward Furlong, der inzwischen stolzer Familienvater und Ehemann ist, wieder häufiger auf der Leinwand und vor der Kamera. Bei der Wahl seiner Rollen, so scheint es, bleibt er seinem Image aber treu. Ob als wiedergeborene Krähe in "The Crow: Wicked Prayer" (2005) oder Reinkarnation von Jesus Christus in "The Visitation" (2006), es sind mehr die geheimnisvollen Rollen, die ihn anziehen und für die er immer wieder besetzt wird.

Weitere Filme und Serien mit Edward Furlong: "Friedhof der Kuscheltiere II" (1992), "American Heart - Die zweite Chance" (1992), "Wilde Kastanien" (1993), "Brainscan" (1994), "Little Odessa - Eiskalt wie der Tod" (1994), "Die Grasharfe" (1995), "Davor und danach" (1996), "Pecker" (1998), "Animal Factory - Rache eines Verurteilten" (2000), "I Cavalieri che fecero l'impresa" (2001), "Mord im Netz" (2003), "Venice Underground" (2005), "Intermedio" (2005), "Nice Guys" (2005), "Cruel World" (2005), "Jimmy and Judy" (2006), , "Der Teufelspakt" (2006), "Warriors of Terra" (2006), "CSI: NY" (TV-Serie, 2006), "Living & Dying" (2007), "Dark Reel" (2008), "Darfur" (2009), "The Green Hornet" (2010).

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