Stacy Keach

Walter Stacy Keach, Jr.
Lesermeinung
Geboren
02.06.1941 in Savannah, Georgia, USA
Alter
81 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Er ist der Sohn des Schauspielers und Produzenten Stacy Keach Sen. Er besucht die University of California in Berkeley, sowie die Yale Drama School. 1963 tritt er beim Ashland Shakespeare Festival in Oregon auf, im folgenden Jahr debütiert er in New York in Joseph Papps "Hamlet"-Inszenierung. Anschließend studiert er an der Academy of Dramatic Art in London und gewinnt den Obie Award für seine Darstellung des Lyndon B. Johnson in der Off-Broadway Produktion "MacBird".

Sein Kinodebüt gibt er 1968 unter der Regie von Robert Ellis Miller in "Das Herz ist ein einsamer Jäger", einem eher konservativen Film, dennoch gehört Keach zu der Garde des New Hollywood. Sein nächster Film ist Aram Avakians "End of the Road", gefolgt von Jack Smights "Travelling Executioner"; unter Robert Altmans Regie spielt er in "Auch Vögel können töten" (1970). Und er verkörpert den Doc Holliday in Frank Perrys Western "Doc" (1971).

1972 sieht man Keach in Richard Fleischers Polizeifilm "Polizeirevier Los Angeles Ost". Zweimal war er bei John Huston zu sehen: die Hauptrolle in dem Boxer-Film "Fat City" und in "Das war Roy Bean" (beide 1972) über den zwielichtigen Richter aus der Zeit des Wilden Westen, der wegen seiner Brutalität verschrien war. Gemeinsam mit seinem Bruder James steht er 1980 in Walter Hills Spätwestern "Long Riders" vor der Kamera.

Stacy Keach ist nicht nur ein namhafter Bühnen- und Filmstar, man kennt ihn auch aus Dutzenden von TV-Filmen und -Mehrteilern. 1975 spielt er den Polizeileutnant Logan in der Miniserie "Caribe" (1975), in der zweiten Auflage von "Mickey Spillanes 'Mike Hammer' (den ersten von 1957 spielte Darren McGavin) spielt er den zwielichtigen Privatdetektiven. 1977 mimt er den Barabbas in Zeffirellis Version von "Jesus von Nazareth", und 1989 spielt er die Titelrolle im deutschen Mehrteiler "Hemingway" von Bernhard Sinkel. Oft ist er im Fernsehen in Aufzeichnungen von Shakespeare-Inszenierungen zu sehen.

Stets spielt Keach auch auf der Bühne, 1967 in "We Bombed in New Haven", 1969 ist er Buffalo Bill in Arthur Kopits "Indians", ob als Peer Gynt oder Hamlet, als Cyrano von Bergerac oder Richard III. Zwischen 1982 und 1990 war er so sehr am Theater beschäftigt, dass für Filme keine Zeit blieb - zumal er selbst am Theater, aber auch bei Filmen Regie zu führen begann. Sein Bruder James ist ebenfalls als Schauspieler und Regisseur bekannt.

Weitere Filme mit Stacy Keach: "Der aus der Hölle kam", "Die Duellisten" (beide 1977), "U-Boot in Not" (1978), "Truck Driver" (1981), "Das Geheimnis des schwarzen Dschungels" (1990), "First Lady im Zwielicht" (1992), "Good Cop - Bad Cop" (1993), "Body Bags" (1993), "Gegen ihren Willen" (1994), "Trust in me - Der Undercover Cop" (1994), "Ivanhoe - Der junge Ritter" (1994), "Amanda und der Außerirdische" (1995), "Flucht aus L. A." (1996), "Gang" (1996), "American History X" (1998), "Space Virus" (1998), "Kinder des Zorns 6 - Isaacs Rückkehr" (1999), "Unshackled", "The Courage to Love", "Der Eisbrecher", " Militia", "Mercy Streets" (alle 2000), "Sunstorm", "Majestic White Horses" (Erzähler), "Birds of Passage", "Wenn die Welt untergeht - Das Wetter-Inferno" (alle 2001), "Titus" (Serie, 2000-2002), "The Santa Trap" (2002), "When Eagles Strike", "Miracle Dogs", "Frozen Impact", "Wie tauscht man seine Eltern um?", "Operation Balikatan" (alle 2003), "Caught in the Headlights", "Galaxy Hunter", "El Padrino", "The Hollow", (alle 2004), "Man with the Screaming Brain", "Keep Your Distance" (beide 2005), "Desolation Canyon", "Come Early Morning", "Jesus, Mary and Joey", "Fatal Contact: Bird Flu in America", "Blackbeard", "Death Row" (alle 2006), "Prison Break" (Serie, 2005-2007), "Emergency Room - Die Notaufnahme" (Serie, 2007), "Honeydripper", "Lone Rider" (beide 2007), "Hindenburg" (2011), "Das Bourne Vermächtnis" (2012), "Nebraska" (2013).

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