Guy Ritchie

Lesermeinung
Geboren
10.09.1968 in Hatfield, Hertfordhire, Großbritannien
Alter
52 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Guy Ritchie sorgte mit seinem selbst geschriebenen Kinofilm "Bube, Dame, König, Gras" (1998) für eine Sensation. Die Krimikomödie mit Jason Flemyng und Dexter Fletcher avancierte zum erfolgreichsten Gangsterfilm der Neunzigerjahre in Großbritannien, Kritiker verglichen ihn danach bereits mit Genreklassikern von Quentin Tarantino oder John Woo.

Doch auch in den bunten Klatschspalten sorgte der Regisseur und Drehbuchautor für Wirbel: Im Dezember 2000 heiratete der Brite unter großem Presserummel Superstar Madonna, mit dem er abwechselnd in Los Angeles und London lebte. Die beiden, die im Oktober 2008 ihre Trennung bekannt gaben, haben einen gemeinsamen Sohn, Rocco. Wohl nur für seine Ehefrau drehte Ritchie 2002 "Stürmische Liebe - Swept Away". Hier durfte sich Madonna einmal mehr als Superzicke präsentieren. Die Presse sparte nicht an Spott, und auch an der Kinokasse erwies sich das erste gemeinsame Filmprojekt als Flop.

Seine Karriere begann Ritchie als Regisseur von Werbespots und Promotionfilmen für Musikbands. Nachdem er seinen Produzenten-Partner Matthew Vaughn kennen gelernt hatte, beschlossen die beiden, die gemeinsame Produktionsfirma SKA Films zu gründen - obwohl Ritchie nie eine Filmschule oder ähnliches besucht hatte.

Bald darauf schlossen die beiden einen Exklusivvertrag mit Ginger Productions für eine auf dem erfolgreichen Film basierende TV-Serie ab. 2000 drehte Guy Ritchie seinen zweiten Kinofilm, den Thriller "Snatch - Schweine und Diamanten" mit Benicio Del Toro und Brad Pitt. Auch "Snatch" war ein Kassenerfolg und Ritchie wurde mit dem Empire Award als bester britischer Regisseur ausgezeichnet. Im Jahr darauf produzierte Ritchie Barry Skolnicks "Mean Machine - Die Kampfmaschine", eine unterhaltsame Mischung aus Sport-, Gefängnis- und Kriminalfilm mit dem Ex-Fußballstar und "Snatch"-Darsteller Vinnie Jones, der einen Ex-Fußballer gibt, der im Knast ein Fußball-Team gründet.

Nach seiner Trennung von Madonna machte Regisseur Guy Ritchie offensichtlich da weiter, wo er mit "Bube, Dame, König, Gras" einst begonnen hatte und was er mit "Snatch" fortsetzte: Die Krimikomödie "Rock'N'Rolla" setzte er in schnellem Tempo, mit sympathischen Kleinganoven und fiesen Oberschurken, einer verzwickte Geschichte und viele Härten in Sezene. Das ganze ließ sich zwar gut an, doch das Muster, die Machart und die Erzählweise war dem Zuschauer mittlerweile mehr als nur vertraut. Trotzdem ein unterhaltsames Spiel mit allseits gezinkten Karten und vielen Brutalitäten, dass 2008 auf dem Toronto Film Festival uraufgeführt wurde und den Empire Award als bester britischer Film gewann.

2010 schließlich gelang Ritchie mit seiner eigenwilligen Variante von "Sherlock Holmes" ein wahres Meisterwerk mit dem beeindruckend aufspielenden Robert Downey jr. in der Hauptrolle des berühmten Arthur-Conan-Doyle-Figur. Ritchie ließ das viktorianische London finster und eindrucksvoll aufleben, erzählt mit viel Finesse, witzigen Details und einer deftigen Prise Suspense und etwas Mystery eine packende Geschichte. Ritchie liefert ein brillantes Action-Spektakel mit tollen Bildern und durchaus ambivalenten Figuren. Die ebenso gelungene Fortsetzung "Sherlock Holmes: Spiel im Schatten" kam schließlich Ende 2011 in die Kinos.

Weitere Filme con Guy Ritchie: "The Hard Case" (1995, Kurzfilm), "Bube, Dame, König, Gras" (Serie, 2000, Produzent und Drehbuch), "Star" (2001, Kurzfilm), "Revolver" (2005), "Suspects" (2007).

Foto: Warner

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