Nigel Hawthorne

Lesermeinung
Geboren
05.04.1929 in Coventry, Warwickshire, Großbritannien
Gestorben
26.12.2001 in Hertfordshire, England, Großbritannien
Sternzeichen
Biografie
Nigel Hawthorne dürfte Kinogängern am besten aus seiner Titelrolle in dem Film "King George - Ein Königreich für mehr Verstand" (1994) bekannt sein, für die er ein Oscar-Nominierung erhielt. Da er diese berühmte Darstellerleistung im Alter von 65 Jahren brachte, hat Hawthorne nun den Ruf eines "Spätentwicklers".

Doch bereits zuvor wurde er mit einer ganzen Reihe von Preisen ausgezeichnet, darunter einen Olivier-Award für dieselbe Rolle in der britischen Produktion "The Madness of George III.". Obwohl also Hawthorne erst in seinen mittleren Jahren berühmt wurde, war er doch jedem britischen Fernsehzuschauer bekannt - dank seiner über zehnjährigen Mitwirkung in der BBC-Serie "Yes, Minister", die auch in den USA ausgestrahlt wurde. Diese Fernsehrolle übernahm er im Alter von 50 Jahren. Davor spielte er viele Rollen auf diversen britischen Bühnen.

Hawthorne wurde in England geboren, wuchs aber in Südafrika auf. Seine Familie zog dorthin um, als er noch im Kindesalter war. Von klein auf wollte er Schauspieler werden, doch sein Vater hatte für ihn andere Pläne. Er nahm den Unmut seines Vaters in Kauf, verließ die Universität von Kapstadt und verfolgte eine Karriere als Schauspieler.

Als Hawthorne schließlich als Filmschauspieler begann, hatte er bereits eine erfolgreiche und abwechsunglsreiche Karriere als Bühnendarsteller hinter sich. Auf der Bühne wirkte er u.a. in folgenden Produktionen mit: "Oh, What a Lovely War", "The Marie Lloyd Story" (an der Seite von Joan Littlewood), "Mrs. Wilson's Diary" und "Early Morning". Das amerikanische Publikum durfte ihn als C.S. Lewis in der Inszenierung von "Shadowlands" erleben. Hawthorne wurde für diese Rolle mit einem Tony Award ausgezeichnet.

Im Film ist die Rolle des George III. seine bekannteste, doch Hawthorne tauchte auch in anderen großen Filmen auf - so etwa in Richard Attenboroughs "Young Winston" (1972), Clint Eastwoods "Firefox" (1981), Richard Attenboroughs "Gandhi" (1981), Marco Brambillas "Demolition Man" (1993), Richard Loncraines "Richard III." (1995), Trevor Nunns "Was ihr wollt" (1996) und Andrew Morahans "Der Psycho-Mörder" (1997), bei dem er auch als assoziierter Produzent agierte.

Zu Hawthornes jüngeren Filmen zählen: Steven Spielbergs "Amistad" (1997), Nicholas Hynters "Liebe in jeder Beziehung" (1998), Daisy von Scherler Mayers "Madeline" (1998) und John Huddles "Unsere verrückte Farm" (1998) mit Minnie Driver. Danach stand Hawthorne in George Hickenloopers "The Big Brass Ring" (1999) neben William Hurt und Miranda Richardson vor der Kamera, und in der Originalversion des Films "Tarzan" von Chris Buck und Kevin Lima hört man seine Stimme, wie auch die von Minnie Driver, Harrison Ford und Glenn Close.  

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