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    Die Millionärin

    OriginaltitelThe Millionairess

    Schaut recht angestrengt: Sophia Loren als Epifania Parerga
    ¿T?

    Komödie, Großbritannien 1960, Regie: Anthony Asquith, Buch: Wolf Mankowitz und Riccardo Aragno. Autor: George Bernard Shaw. Kamera: Jack Hildyard, Musik: Georges van Parys, Produzent: Pierre Rouve. Mit: Sophia Loren, Peter Sellers, Alastair Sim, Vittorio De Sica, Dennis Price, Gary Raymond, Alfie Bass, Miriam Karlin, Noel Purcell, Virginia Vernon.

    Obwohl der Tod ihres Vaters, eines Großindustriellen, eine überaus reiche Frau aus ihr gemacht hat, ist die junge Epifania Parerga (Sophia Loren, Foto) unglücklich - muss sie doch erkennen, dass materieller Wohlstand noch lange kein emotionales Glück mit sich bringt. Ihre Ehe mit dem athletischen Sagamore findet ein jähes Ende, als er sie betrügt. Tief deprimiert denkt Epifania bereits an Selbstmord - bis sie den indischen Arzt Dr. Kabir kennenlernt. Gerade weil er ihrem Reichtum und ihrer Schönheit keine größere Bedeutung beizumessen scheint, weiß Epifania, dass sie in ihm den Mann ihres Lebens gefunden hat. Tatsächlich aber fühlt Kabir sich von Epifanias Wohlstand und Macht eingeschüchtert ...

    Die Vorlage für seine geistreiche Gesellschaftskomödie fand der Brite Anthony Asquith ("Hotel International"), ein ausgesprochener Schauspielerregisseur und Spezialist für Literaturverfilmungen, bei dem irischen Dramatiker George Bernard Shaw, der für seine bissigen gesellschaftskritischen Theaterstücke berühmt ist. Asquith verfilmte mit ebenso großem Erfolg auch Shaws Welterfolg "Pygmalion", vielen besser bekannt durch die spätere Verfilmung als "My Fair Lady", und "Arzt am Scheideweg". Als reizvolles Gegensatzpaar holte er die beiden Weltstars Peter Sellers ("Der rosarote Panther") - der sieben Jahre später in Blake Edwards' Klassiker "Der Partyschreck" erneut einen Inder verkörperte - und Sophia Loren ("Hausboot") vor die Kamera.

    Foto: ARD/Degeto


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