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    Blauäugig


    Christoph Walz und Götz George in einem fesselnden Polit-Thriller  
    ¿T?

    Politdrama, Deutschland 1989, Regie: Reinhard Hauff, Buch: Dorothee Schön, Kamera: Hector Morini, Jaroslav Kucera, Musik: Marcel Wengler, Produzent: Eberhard Junkersdorf. Mit: Götz George, Miguel Angel Sola, Julio de Grazia, Alex Benn, Emilia Mazer, Martin Korinek, Alberto Segado.

    Argentinien 1980: Laura, die Tochter des bekannten Geschäftsmanns Johann Neudorf, entfremdet sich mehr und mehr ihrer eher konservativen Familie, engagiert sich politisch und wird verhaftet. Niemand weiß, ob die Polizei, das Heer, die Marine dafür verantwortlich ist, niemand kennt das Gefängnis. Neudorf nutzt seine Geschäftsverbindungen zur argentinischen Generalität. Man verspricht zu helfen, warnt ihn aber vor eigenen Nachforschungen. Dann findet er seine Tochter in einer Leichenhalle mit deutlichen Spuren von Folterung. Durch Zufall erfährt er, dass sie vor ihrer Ermordung noch einem Kind das Leben geschenkt hat. Aus dem seriösen Geschäftsmann wird jetzt ein Mann, der fanatisch und ohne Rücksicht auf sich selbst versucht, dieses Kind zu finden. Für Neudorf scheint sich seine eigene Lebensgeschichte zu wiederholen: Er selbst wurde als Kind von den Nazis während eines Racheafeldzugs gegen ein tschechoslowakisches Dorf verschleppt...

    "Blauäugig" wurde beim lateinamerikanischen Filmfestival in Kuba 1990 mit dem Preis für den besten Film eines nicht lateinamerikanischen Regisseurs ausgezeichnet. Reinhard Hauff legt seinen Film als spannenden Polit-Thriller in der Tradition eines Costa-Gavras ("Vermißt") an.


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