Gleich in zwei Fällen verhindert die Tierliebe der Kandidatin eine mögliche Liebelei mit dem Bauern. Immerhin: Ein Paar macht Hoffnung, dass auch in dieser Staffel von "Bauer sucht Frau" noch erfolgreich gekuppelt wird.

Tierliebe und ein Leben auf dem Land? Das passt leider nicht immer zusammen. Diese schmerzhafte Erfahrung müssen in der neuen Staffel von "Bauer sucht Frau" auch Heike und Angelika machen. Heike verbringt die Hofwoche mit Schweinebauer Claus, doch dessen etwas grober Umgang mit den Ferkeln stößt der Rechtsanwaltsgehilfin übel auf.

Heike hat andere Vorstellungen von der Arbeit mit Schweinen und versucht, die kleinen Ferkel mit Klickertraining zu dressieren. Das wiederum hält Claus für Zeitverschwendung. Warum Schnitzel dressieren, denkt sich der perplexe Bauer vermutlich. Heike fühlt sich nicht ernst genommen, es kommt zum Streit und schließlich packt die 48-Jährige ihre Sachen.

Ihre Sachen packen muss auch Angelika in Kanada, allerdings unfreiwillig. Eigentlich fühlt sich die Frisörin bei Andreas nämlich pudelwohl. "Ich kann mir vorstellen, hier zu leben", sagt sie über die Farm des gebürtigen Schweizers. Selbst ein Plumpsklo, das bei -40 °C zum Einsatz kommt, schreckt sie nicht ab. Andreas allerdings ist weniger optimistisch, dass es zwischen den beiden klappen kann. Schließlich isst Angelika fast nie Fleisch. Und Hühnern den Kopf abzuschlagen, das ist auch nichts für sie. Für Andreas als Selbstversorger gehört das aber dazu. Er möchte deshalb lieber Irmgard als mögliche Lebensabschnitsgefährtin testen, Angelika ist raus.

Und auch bei Deborah und Dirk ist schon wieder alles aus, bevor es richtig begonnen hat. Der Sauerländer tut sich schwer damit, Gefühle zeigen. Das ist Deborah zu wenig. Nach dem Aus von Guy und Kathrin in der Vorwoche also schon das vierte Paar, das früh gesprengt wurde.

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Doch es gibt sie noch, die Hoffnung auf das Feuer der Liebe auch in dieser Staffel. Denn bei Steffi und Stefan läuft zu Beginn alles "einwandfrei". Die beiden knuddeln und lachen und flirten und grapschen schon am ersten Tag so heftig bei Puffbrause und Mikado-Stäbchen, dass selbst süße Ferkel diese Beziehung nicht torpedieren können. Oder etwa doch? "Ich will jedes Tier beim Namen kennenlernen", sagt Steffi. "Das könnte bei über 150 etwas schwierig werden", meint Stefan. Oh oh...