Wenn sich Sky Deutschland, Bavaria Fiction und Sonar Entertainment zusammentun, kann nur Großes entstehen. Das zumindest wird im Vorfeld der neuen Serie "Das Boot" immer wieder versprochen. Als "High-End-Serie" angepriesen, spielt die Serie im Zweiten Weltkrieg und erzählt, anders als Wolfgang Petersens Filmklassiker, in zwei parallelen Handlungssträngen von der Zwecklosigkeit des Krieges.

Los geht es Ende November. Aber nicht nur im deutschsprachigen Raum wird die Serie zu sehen sein. Denn Sonar Entertainment, zuständig für die internationale Distribution, hat "Das Boot" bereits in über 100 Territorien an den Mann gebracht, etwa in den USA, in Lateinamerika, Russland, Neuseeland und Australien. Das wurde am Donnerstagabend stolz verkündet.

Das Mega-Invest muss sich natürlich auch rechnen. Insgesamt verschlang die Event-Serie ein Budget von 26,5 Millionen Euro. Alleine der Dreh dauerte 105 Tage. Der Starttermin für die Serie ist am 23. November. An vier Freitagen zeigt Sky 1 HD jeweils Doppelfolgen. Zeitgleich zum Ausstrahlungstermin der ersten beiden Folgen können Kunden des "Entertainment-Pakets" bereits sämtliche acht Folgen auf Abruf streamen.

Einerseits empfindet die Produktion den körperlichen und mentalen Druck auf die Besatzung des U-Boots U-612 nach. Die 40 Männer rund um Klaus Hoffmann (Rick Okon) haben 1942 schon kurz nach der Jungfernfahrt mit der Enge im U-Boot und zwischenmenschlichen Konflikten zu kämpfen. An Land hingegen beginnt Simone Strasser (Vicky Krieps) den Krieg und ihre Loyalität zu Deutschland anzuzweifeln. Noch dazu bringt sie eine verbotene Liebe in Gefahr.

International ist auch die Besetzung. Mit dabei sind neben der Luxemburgerin Vicky Krieps ("Der seidene Faden") unter anderem der deutsche "Game of Thrones"-Star Tom Wlaschiha und der Brite James D'Arcy, bekannt durch "MARVEL's Agent Carter". Regie führte der vielfach prämierte Andreas Prochaska ("Das finstere Tal", "Das Wunder von Kärnten"). Für das Drehbuch zeichnen Tony Saint ("The Interceptor") und Johannes W. Betz ("Die Spiegel-Affäre") verantwortlich.


Quelle: teleschau – der Mediendienst