Danny Boyle

Spätestens seit "Trainspotting" einer der großen Regisseure: Danny Boyle Vergrößern
Spätestens seit "Trainspotting" einer der großen Regisseure: Danny Boyle
Fotoquelle: s_bukley/shutterstock.com
Danny Boyle
Geboren: 20.10.1956 in Manchester, England, Großbritannien

Sein Indien-Film "Slumdog Millionär", ein bravourös inszenierter und gespielter Mix aus Historiendrama, Zeitbild und Liebesgeschichte, ist der Abräumer bei den Oscar-Verleihungen 2009: Boyle wurde nicht nur als bester Regisseur ausgezeichnet, weitere Oscars gab es als bester Film, beste Drehbuchadaption, beste Kamera, bester Soundmix, bester Song, beste Filmmusik und bester Schnitt. Zuvor war Danny Boyle bereits mit dem Golden Globe als bester Regisseur ausgezeichnet worden.

Boyle begann seine Karriere als Theaterregisseur. Zunächst arbeitete er für die Joint Stock Theatre Company, bevor er zwischen 1982 und 1985 am Royal Court Theatre die Funktion des künstlerischen Direktors wahrnahm und von 1985 bis 1987 zum stellvertretenden Leiter dieses Hauses avancierte. Während dieser Zeit inszenierte er unter anderem Howard Brentons "Victory" und "The Genius", sowie Edward Bonds "Saved", wofür er mit dem Time-Out-Award, dem bedeutensten Alternativen Theaterpreis Englands, ausgezeichnet wurde. Darüberhinaus führte Boyle Regie bei fünf Produktionen der Royal Shakespeare Company.

In den späten Achtzigerjahren ging Danny Boyle zum Fernsehen. Als Produzent für die BBC-Nordirland realisierte Filme wie etwa Alan Clarks kontrovers diskutiertes Werk "Elephant (1989) ". Aus seiner Regietätigkeit innerhalb dieses Zeitraums gingen TV-Filme wie "Arise And Go Now", "Not Even God Is Wise Enough", "For The Greater Good", "The Henhouse" "The Delorian Tapes", "The Nightwatch", "Scout" und 1987 einige Episoden der "Inspector Morse"-Reihe, sowie die BBC-Serie "Mr. Wroe's Virgins" (1993) hervor, die seine bislang letzte TV-Arbeit darstellt.

Boyle sieht seine Zusammenarbeit mit Andrew McDonald und John Hodge, die mit "Kleine Morde unter Freunden" (1994) und "Trainspotting - Neue Helden" (1995) begann und auch mit "Lebe lieber ungewöhnlich" (1997) fortgeführt wurde, als etwas sehr wertvolles an, das er unbedingt fortsetzten möchte.

McDonald charakterisiert seinen Freund Boyle folgerdermaßen: "Im Unterschied zu manch anderen Regisseuren ist Danny stets zur Zusammenarbeit mit seinem Team bereit. Er scheint dabei geradezu aufzublühen. Niemand von uns glaubt mehr an die überkommene Autor-Theorie, an das monumanische Werk, den sogenannten "Danny Boyle Film". Trotz seines Alters bringt Danny enorm viel Energie und Enthusiasmus, vergleichbar mit einem 15jährigen Jungen, auf und er ist zu jedem Zeitpunkt neugierig auf das, was um ihn herum vorgeht und es gelingt ihm, diese wissbegierge Haltung in seine Filmsprache zu übersetzen. Auf dem Set verhält er sich oft spontan, sehr instinkt-geleitet, verändert, wenn es sein muß, sein Konzept und erlaubt auch den Schauspielern ihre eigenen Ideen einzubringen.. Beim Dreh geht er oft chronologisch vor, schießt Szene für Szene, so, wie sie im Drehbuch aufeinanderfolgen. Das ist ein nicht ganz ungefährliches, weil nicht immer sehr ökonomischen Verfahren, aber es bewahrt den dramaturgischen Fluss und erhält die Spannung, was ihm überaus wichtig ist."

1997 lehnte Danny Boyle das Angebot, bei dem vierten "Alien - Die Wiedergeburt"-Film Regie zu führen ab und übernahm stattdessen gemeinsam mit McDonald die Rolle des ausführenden Produzenten für Kevin Allens Film "Twin Town". 1999 stand das Projekt "Alien Love Triangle" - wieder als Regisseur - sowie die filmische Adaption von Alex Garlands Bestseller-Roman "The Beach" auf dem Plan. Weitere Regiearbeiten von Danny Boyle: "Strumpet", "Vacuuming Completely Nude" (beide 2001), "28 Days Later" (2002), "Millions" (2004), "Sunshine" (2007), "127 Hours" (2010), "Trance - Gefährliche Erinnerung" (2013).


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