Tim Matheson

Lesermeinung
Geboren
31.12.1947 in Glendale, Kalifornien, USA
Alter
73 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Seit Jahrzehnten steht der Kalifornier als Schauspieler, Produzent und Regisseur vor und hinter der Kamera und hat sich mit seiner großen Rolle in John Landis' Hitkomödie "Ich glaub, mich tritt ein Pferd" (1977) einen Platz in der Popkulturgeschichte erkämpft. Durch seine Routine hat Matheson erfolgreich eine Balance zwischen seinen zahllosen Engagements fürs Fernsehen und seinen Kinoauftritten gefunden. Bereits mit 12 Jahren trat er regelmäßig in Serien und TV-Filmen auf, war schließlich 20, als er in Bud Yorkins Komödie "Scheidung auf amerikanisch" (1966) sein Kinodebüt feierte.

Zwei weitere Komödien folgten innerhalb der nächsten Jahre, zunächst Melville Shavelsons Lustspiel "Deine, meine, unsere" (1967) mit Matheson als eines der Kinder von Lucille Ball und Henry Fonda, schließlich Norman Panamas Bob Hope-Streifen "Missgeschick und Eheglück" (1969). Die nächsten Jahre gehörten dem Fernsehen. So zählte Matheson zu den Ensembles von "Die Leute von der Shiloh Ranch" und "Bonanza", bevor er mit Ted Posts "Dirty Harry"-Sequal "Dirty Harry II" wieder auf die große Leinwand zurückkehrte. Fünf Jahre und viele TV-Auftritte später ergatterte Matheson, den Präsidenten einer Studentenverbindung spielend, eine der zentralen Rollen in John Landis' Welthit "Ich glaub, mich tritt ein Pferd".

Dieser Film machte nicht nur ihn, sondern auch viele junge Kollegen bekannt, darunter John Belushi, Tom Hulce, Karen Allen und Kevin Bacon. Belushi war auch Mathesons Partner in Steven Spielbergs turbulenter Big-Budget-Komödie "1941 - Wo, bitte, geht's nach Hollywood?" (1978). In einer weiteren Verbindung zu Spielberg spielte Matheson 1982 in Bruce Paltrows Komödie "Der verführte Mann" den untreuen Ehemann von Kate Capshaw, die hier ihr Filmdebüt feierte, von Spielberg entdeckt und später geheiratet wurde.

Nach Mel Brooks' Ernst Lubitsch-Remake "Sein oder Nichtsein" (1983) konnte man Matheson in einer seiner vergleichsweise seltenen dramatischen Rollen, in Graham Bakers Mysterythriller "Impulse - Stadt der Gewalt" (1984), sehen. Ein Jahr später tauchte er an der Seite von Chevy Chase auch in Michael Ritchies Hitkomödie "Fletch, der Troublemaker" (1984) auf. Danach schlossen sich unzählige TV-Engagements an, seit Anfang der Neunzigerjahre auch als Regisseur. So inszenierte er 1994 "Besessene der Lust" mit Peter Coyote und Courtney Thorne-Smith, oder 1999 das CIA-Drama "Agenten des Todes".

Zu seinen wichtigsten Auftritten vor TV-Kameras zählen an der Seite Daryl Hannahs das Drama "Rescuers: Stories of Courage - Two Families", "Forever Love" (1998) mit Countrystar Reba McEntire, vor allem aber seine Darstellung John F. Kennedys in der Miniserie "Jacqueline Bouvier Kennedy Onassis" sowie seine Rolle als Vizepräsident Hoynes in der erfolgreichen Politserie "The West Wing". Im Kino konnte sich Matheson 1999 mit der Teen-Romanze "Eine wie keine", in der er als Vater von Freddie Prinze Jr. und Anna Paquin zu sehen war, einer neuen Generation von Zuschauern vorstellen.

Nach Rob Reiners Scheidungsdrama "An deiner Seite" (1999) und Stephen Burrows' Komödie "Chump Change", die ihn mit Traci Lords vor die Kamera führte, spielte er 2002 in "Party Animals" die zentrale Vaterrolle für einen coolen Typen, der Partytime lebenslänglich genießen möchte.

Weitere Filme mit Tim Matheson: "Scheidung auf Amerikanisch" (1967), "Der letzte Ritt der Daltons" (1975), "Kurz vor den Ferien" (1978), Starfire" (1990), "Mein böser Freund Fred", "Black Sheep - Unkraut verdirbt nicht" (1996), "Für einen Mann durch die Hölle" (1997), "Sharing the Secret", "Irrfahrten des Herzens", "Hell Swarm - Die Todesbrut", "Jackie Bouvier Kennedy Onassis" (alle 2000), "Chump Change" (2001), "Second Honeymoon", "Mom's on Strike" (beide 2002), "Martha, Inc.: The Story of Martha Stewart" (2003), "Judas und Jesus" (2004), "Don't Come Knocking" (2005), "Redline" (2007).

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