Vladimir Burlakov

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Biografie
Die schönen Jungs mit dem coolen Blick in den warmen Augen - es gibt kaum einen Krimi, der ohne sie auskäme. So war es der 1987 in Moskau geborene Vladimir Burlakov, der 2013 im "Schimanski - Loverboy" den "Loverboy" spielte, einen Verführer, von dem die Mädchen auf dem Schulhof schwärmten.

Als Burlakov 1996 mit Zwillingsschwester, Mutter und Oma nach München kam, sprach er kein Wort Deutsch. Aber das lernt sich offenbar. Sogar akzentfrei. In München besuchte Burlakov von 2006 bis 2010 die renommierte Otto-Falckenberg-Schule und spielte noch während seiner Ausbildung in Dominik Grafs vielbeachtetem und mehrfach ausgezeichnetem Krimi-Mehrteiler "Im Angesicht des Verbrechens" (2010). Der Part eines russischen Mafioso brachte ihm gemeinsam mit dem übrigen Schauspielensemble den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Besondere Leistung Fiktion ein.

Doch das war erst der Anfang: Ebenfalls 2010 entstand das Gesellschaftsdrama "Marco W. - 247 Tage im türkischen Gefängnis", in dem der seinerzeit noch nahezu unbekannte Burlakov in die Rolle des jungen Deutschen schlüpfte, der in der Türkei inhaftiert wurde, weil er eine minderjährige Britin vergewaltigt haben sollte. Und ebenfalls 2010 besetzte Regisseur Torsten C. Fischer in seinem stark besetzten und gespielten Sozialdrama "Schurkenstück".

Kein Wunder war es deshalb, dass Burlakov bei der Verleihung des Bayerischen Fernsehpreises 2011 den Nachwuchsförderpreis erhielt und für den Günter Strack-Fernsehpreis als Bester Nachwuchsdarsteller nominiert war. 2011 mimte Burlakov in dem Krimi "Kommissarin Lucas - Am Ende muss Glück sein" gekonnt einen jungen Mordverdächtigen, und im Jahr darauf gab er in Ralf Huettners Komödie "Ausgerechnet Sibirien" sein Kinodebüt. Ebenfalls 2012 sah man den Darsteller in dem Taunus-Krimi "Schneewittchen muss sterben" nach dem Bestseller von Nele Neuhaus sowie in dem Kriminalfilm "Tödliche Versuchung" (2012), in dem er allerdings schon nach kurzer Zeit ermordet wurde.

Nach dem Auftritt in seiner zweiten Kinorolle in "Scherbenpark" (2012) gab Burlakov 2013 einen Bundeswehr-Soldaten in "Eine mörderische Entscheidung". Von diesem jungen Mann wird in Zukunft sicher noch einiges zu sehen sein!

Foto: NDR/Cinecentrum/R. Ruhnau

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