Vom Rennen gezeichnet - James Garner in der Rolle
des Pete Aron

Grand Prix

KINOSTART: 01.01.1970 • Rennfahrerfilm • USA (1966) • 169 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Grand Prix
Produktionsdatum
1966
Produktionsland
USA
Filmstudio
Cherokee Productions, Douglas & Lewis Productions, Joel Productions, John Frankenheimer Productions Inc., Metro-Goldwyn-Mayer, Polyphony Digital
Budget
9.000.000 USD
Einspielergebnis
20.800.000 USD
Laufzeit
169 Minuten
Music
Maurice Jarre
Kamera
Lionel Lindon, Yann Le Masson, Jean-Georges Fontenelle, John M. Stephens

Der ganze Glanz und die ganzen Höhepunkte des weltweit spannendsten Spektakels rund um Geschwindigkeit und Spektakel!

Durch einen vermeidbaren Fahrfehler verursacht der Formel-1-Pilot Pete Aron einen Unfall. Sein eigener Wagen geht zu Bruch, und sein Teamkollege Scott Stoddard wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Aron wird daraufhin von seinem Rennstall gefeuert und muss sich als TV-Reporter durchschlagen. Der in der Punktwertung führende Jean-Pierre Sarti steuert nun unangefochten seinem zweiten Weltmeistertstitel entgegen. Doch als Sarti sich in die amerikanische Journalistin Louise Frederickson verliebt, spielt er mit dem Gedanken, den mörderischen Job an den Nagel zu hängen. Sarti verliert ein Rennen nach dem anderen. Bald ist der Kampf um den Titel wieder vollkommen offen. Doch kurz nach dem Start zum Grand Prix von Italien kommt es zu einer Katastrophe ...

Geschwindigkeitsrausch und Größenwahn sind die Motoren der Männer in Monte Carlo, wo Regisseur John Frankenheimer 1966 seinen packenden Rennfahrer-Streifen ansiedelte. Zweifellos zieht dieser Film auch jene in seinen Bann, die wenig von Motorengedröhne halten. Die Handlung dient hier eigentlich nur als Überleitung zu den ausgeklügelt fotografierten Rennen vor malerischer Kulisse. Typisch für die Entstehungszeit sind auch die grandiosen Split-Screen-Sequenzen. Drei technische Oscars gab es für Ton, Schnitt und Toneffekte. Die wirklich hervorragenden Rennszenen inszenierte übrigens Saul Bass ("Phase IV"). In einer kleinen Nebenrolle ist neben dem fünfmaligen Formel-1-Weltmeister Juan Manuel Fangio der legendäre österreichische Rennfahrer und Formel-1-Pilot Jochen Rindt zu sehen, der vier Jahre später beim Training zum Großen Preis von Monza als WM-Führender tödlich verunglückte. Rindt ist der einige Rennfahrer, der posthum zum Weltmeister erklärt wurde, da keiner seiner Rivalen den Punktevorsprung in den verbleibenden Rennen einholen konnte.

Foto: MGM

Darsteller

Eva Marie Saint
In Serien und Filmen über Jahrzehnte erfolgreich: James Garner.
James Garner
Toshiro Mifune
Yves Montand
Weitere Darsteller
Brian Bedford Jessica Walter Antonio Sabàto Françoise Hardy Adolfo Celi Claude Dauphin Enzo Fiermonte Geneviève Page Jack Watson Donald O'Brien Jean Michaud Albert Rémy Rachel Kempson Ralph Michael Alan Fordney Tommy Franklin Graham Hill Anthony Marsh Phil Hill Bernard Cahier Masaaki Asukai Lorenzo Bandini Raymond Baxter Roy Beck Salvatore Billa Bob Bondurant Joakim Bonnier Jack Brabham John Benson Jim Clark Eugenio Dragoni Evans Evans Tiziano Feroldi Paul Frees Alain Gérard Richie Ginther Noël Godin Dan Gurney Arthur Howard Gilberto Mazzi Bruce McLaren Jochen Rindt Jo Siffert Juan Manuel Fangio

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