Einst waren die beiden Kämpfer Ryu (Andrew Koji) und Ken Masters (Noah Centineo) wie Brüder, dann bittere Rivalen. Doch es ist das Jahr 1993 und ihre letzte Begegnung liegt schon lange zurück. Ken genießt das Rampenlicht und den Ruhm im Ring noch immer. Und Ryu? Der hat dieser Welt den Rücken gekehrt: "Ich kämpfe nicht mehr." Aber die mysteriöse Chun-Li (Callina Liang) lässt sich in der neuen Actionkomödie "Street Fighter" davon nicht abwimmeln: Sie will Ken und Ryu für das renommierte World Warrior Tournament rekrutieren. Aber natürlich geht es bei diesem Turnier nicht nur um Geld oder um den Sieg. Denn während die Menge jeden Faustschlag und jeden Kick bejubelt, brodelt es hinter den Kulissen. Ryu und Ken werden von ihrer gemeinsamen Vergangenheit eingeholt, während der finstere M. Bison (David Dastmalchian) das World Warrior Tournament für gefährliche Pläne ausnutzt. Und selbstverständlich ist es an den beiden Helden wider Willen, die Welt vor ihm zu retten.
Die Geschichte ist entsprechend erwartbar, die Actionszenen sind dafür durchaus beeindruckend und würdigen die teils brutalen Videospielvorlagen des Films entsprechend. "Street Fighter" ist nach "Street Fighter – Die entscheidende Schlacht" (1994) und "Street Fighter: The Legend of Chun-Li" (2009) bereits der dritte Ausflug des japanischen Entwicklers Capcom in die Welt seiner gleichnamigen Videospielreihe, deren erster Teil 1987 veröffentlicht wurde. Die Geschichte rund um die altbekannten und beliebten Charaktere wie Ken Masters, Ryu und Chun-Li aus dem Spieleuniversum konzipierten dieses Mal Dalan Musson ("Captain America: Brave New World") und Gary Dauberman ("Es Kapitel 2"), das Drehbuch schrieben T. J. Fixman ("Carry-On") und Kitao Sakurai ("Beef"), wobei letzterer auch Regie führte.
Neben Netflix-Star Noah Centineo, "Gangs of London"-Schauspieler Andrew Koji und der kanadischen Newcomerin Callina Liang verkörpern unter anderem auch Jason Momoa, Rapper 50 Cent und Sänger Orville Peck einige der bekannten "Street Fighter"-Charaktere.