In die Vergangenheit reisen, um die Gegenwart geradezubiegen: Man weiß inzwischen aus zahlreichen Science-Fiction- und Fantasy-Filmen, dass das nie so funktioniert, wie es soll, und dass dabei fast immer ein fürchterliches Durcheinander herauskommt. Nur Bibi Blocksberg weiß das noch nicht, es ist ja immerhin erst ihr zweiter Kino-Auftritt in neuer Besetzung, und ihr noch ziemlich junges Publikum weiß es vielleicht auch nicht. Also auf in ein neues Abenteuer mit einer "total verhexten Zeitreise"!
Der letzte Film liegt noch gar nicht so lange zurück. Im Dezember 2025 startete "Bibi Blocksberg – Das große Hexentreffen" in den Kinos, nach den beiden Filmen von 2002 und 2004 der Auftakt einer ganz neuen Filmreihe. Die Produzenten (Wiedemann & Berg) müssen sich ihrer Sache sehr sicher gewesen sein, zum Start von "Das große Hexentreffen" waren die Dreharbeiten zur Fortsetzung "Bibi Blocksberg – Die total verhexte Zeitreise" nämlich auch schon abgeschlossen. Die Titelheldin wird erneut von Nachwuchsstar Nala verkörpert, im Hintergrund zaubern wie schon beim ersten Film Bettina Börgerding (Drehbuch) und Gregor Schnitzler (Regie).
Und wie kommt es nun zu der besagten Zeitreise? Bibi absolviert im Schloss Klunkerburg ein Schülerpraktikum, gerade als dort eine ganz außergewöhnliche Sonderausstellung vorbereitet wird: In den prunkvollen Räumen des Schlosses wird eine wertvolle alte Spieluhr ausgestellt, in deren Innerem sich ein noch viel wertvollerer Diamant befinden soll. Und dann ist die Uhr plötzlich verschwunden – Diebstahl!
Bibi Blocksberg ist in solchen Situationen ja eigentlich angehalten, nicht gleich ihre Zauberkräfte einzusetzen. Aber die aufgeweckte junge Hexe, der erneut ihre Besties Schubia (Carla Demmin) und Flauipaui (Philomena Amari) zur Seite stehen, kann sich auch diesmal nicht zurückhalten. "Wir hexen uns in die letzte Nacht, zu dem Zeitpunkt, als die Uhr geklaut wurde." Da kann eigentlich gar nichts schiefgehen, "absolut safe". Aber dann, hex hex, zaubert Bibi sich aus Versehen doch nicht in die letzte Nacht, sondern 139 Jahre zurück in die Vergangenheit ...