Na, da haben wir ja eine schöne Schweinerei veranstaltet! Kim Bodnia als Harald

In China essen sie Hunde

KINOSTART: 06.07.2000 • Thriller/Komödie • Dänemark (1999) • 91 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
I Kina spiser de hunde
Produktionsdatum
1999
Produktionsland
Dänemark
Laufzeit
91 Minuten

Arvid ist ein stiller, netter Bankangestellter, dessen Leben eines Tages eine ungeahnte Wendung nimmt. Gerade wurde er von seiner Freundin verlassen, da will ein Bankräuber ausgerechnet seine Filiale überfallen. Da Arvid zufällig einen Tennisschläger in Händen hält, brät er diesen dem Räuber einfach drüber. Doch schon tags darauf steht die angebliche Freundin des Räubers vor Arvids Tür und beklagt sich bitterlich, dass Arvid ihr ganzes Leben zerstört hätte. Arvid will seinen Fehler wieder gutmachen und fragt seinen kriminellen Bruder Harald, ob er ihm bei einem Überfall auf einem Geldtransporter behilflich sei. Damit beginnt eine Kette blutiger Verwicklungen ...

Dieser mitunter recht drastische Streifen ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Doch wer auf skurrilen Humor à la "Pulp Fiction" steht, wird hier voll auf seine Kosten kommen, denn Regisseur Lasse Spang Olsen ("Operation Cobra", "Old Men in New Cars") - übrigens ein gefragter Stuntman - geht hier mit schwarzem Sarkasmus der derbsten Sorte vor. Grotesker Humor und Absurdität des Films sind kaum zu überbieten.

Foto: Kinowelt

Darsteller
Mittlerweile auch beim deutschen Publikum bekannt:
Kim Bodnia hier in "Der Kommissar und das Meer"
Kim Bodnia
Lesermeinung
Für ihre Rolle in Thomas Vinterbergs "Die Kommune" erhielt sie 2016 auf der Berlinale den Silbernen Bären als beste Darstellerin: Trine Dyrholm.
Trine Dyrholm
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Weitere Darsteller

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