Ein Seitensprung mit Folgen: die attraktive Hausfrau und Mutter Leslie fängt sich bei einer Kurzaffäre etwas Mysteriöses ein. Ihr Liebhaber hat sie dazu auserkoren, die Werwolf-Herkunft seiner Familie fortzusetzen...

Werwölfe regen die Phantasie der Menschen an. Der Volksglaube von dem Mann, der sich in Vollmondnächten zu einem menschenreißenden, blutrünstigen Wolf verwandelt, ist bereits seit dem Mittelalter belegt. Heute nutzt besonders das Kino diese Schauergeschichten, man denke nur an Michael J. Fox in der Komödie "Teenwolf" (1985), den Horrorfilm "American Werewolf" (1981) mit David Naughton und "Zeit der Wölfe" (1984) von Neil Jordan. Auch Regisseur Michael Fischa versuchte sich hier an diesem Stoff, in dem er erstmals eine Frau zum Werwolf werden läßt. Doch an seine Vorgänger kommt Fischas unausgegorene Mischung aus Komödie und Horror in keiner Weise heran. Fazit: eine miserable Inszenierung, noch schlechtere Tricks und eine lieblos agierende Schauspielercrew. Da kann auch Hauptdarstellerin Susan Blakely ( "Shampoo", "Flammendes Inferno") nichts mehr retten.