Nächster Halt Fruitvale Station

KINOSTART: 01.05.2014 • Drama • USA (2013) • 90 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Fruitvale Station
Produktionsdatum
2013
Produktionsland
USA
Budget
900.000 USD
Einspielergebnis
17.385.830 USD
Laufzeit
90 Minuten
Regie

Gerade erst aus dem Knast entlassenen, hat der wegen Drogen- und Waffenbesitzes verurteilte Oscar Grant Schwierigkeiten ein normales Leben zu führen. Denn der Metzger will auch seine Frau und seine Tochter versorgt wissen. Da er aber keinen Job findet, lässt er sich wieder auf schräge Geschäfte ein. Als Vorsatz für das neue Jahr will Oscar aber den illegalen Machenschaften abschwören. Doch nachdem man Silvester gefeiert hat, kommt es auf der Rückfahrt im Zug zu einer Schlägerei. An der Station Fruitvale greift die Polizei ein ...

Nach wahren Ereignissen, die nicht nur im kalifornischen Oakland, sondern in den gesamten USA Zorn und Entrüstung hervorriefen, inszenierte Ryan Coogler im Stile eines Doku-Dramas die letzten Stunden des Oscar Grant bis zu dessen gewaltsamen Tod durch die Polizei. Dabei ist der Regisseur etwas zu sehr darauf bedacht, Grant als Unschuldslamm, dass lediglich auf die schiefe Bahn geraten ist, darzustellen - auch wenn dieser Umstand dazu dient, die unbegreiflichen Ereignisse noch schärfer zu verurteilen. In der ersten Stunde plätschert der Film etwas dahin, verliert sich in langweiligen Alltäglichkeiten und hält nur die Spannung durch die Tatsache, dass anfangs auch jenen Zuschauern, die die Hintergründe der Geschichte vom 1. Januar 2009 vielleicht nicht mitbekommen oder nicht mehr präsent haben, klar gemacht wird, dass das Ende ein furchtbares ist. Umso mehr lässt dann das tödliche Ende den Zuschauer fassungslos zurück. Kurz vor dem US-Start des Films gab es weitere Aufregung: In Florida wurde der weiße Mörder eines unbewaffneten schwarzen Jugendlichen durch ein Geschworenengericht freigesprochen. Ein Urteil, das erneut eine landesweite Rassismusdebatte auslöste. Im Fall Grant allerdings war die Faktenlage durch Zeugen und Handyfilmaufnahmen eindeutiger.

Darsteller
Octavia Spencer erhielt 2012 den Oscar für ihre Rolle in "The Help".
Octavia Spencer
Lesermeinung
Weitere Darsteller

Neu im kino

Call Jane
Drama • 2022
prisma-Redaktion
Die stillen Trabanten
Liebesfilm • 2022
Violent Night
Action • 2022
prisma-Redaktion
Shattered – Gefährliche Affäre
Thriller • 2022
prisma-Redaktion
Guillermo del Toros Pinocchio
Animation • 2022
prisma-Redaktion
"Glass Onion: A Knives Out Mystery"
Komödie • 2022
Einfach mal was Schönes
Komödie • 2022
The Magic Flute – Das Vermächtnis der Zauberflöte
Musik • 2022
prisma-Redaktion
The Menu
Komödie • 2022
prisma-Redaktion
Mrs. Harris und ein Kleid von Dior
Komödie • 2022
prisma-Redaktion
Crimes of the future
Drama • 2022
prisma-Redaktion
Es ist definitiv einer der Blockbuster des Jahres: Vier Jahre nach "Black Panther" startet das Sequel "Black Panther: Wakanda Forever" in den Kinos.
Black Panther: Wakanda Forever
Abenteuer, Action, Science-Fiction • 2022
prisma-Redaktion
Hui Buh und das Hexenschloss
Komödie • 2022
Wir sind dann wohl die Angehörigen
Drama • 2022
prisma-Redaktion
Amsterdam
Komödie • 2022
prisma-Redaktion
See How They Run
Mystery • 2022
prisma-Redaktion
Bros
Komödie • 2022
prisma-Redaktion
Rheingold
Drama • 2022
prisma-Redaktion
Der Nachname
Komödie • 2022
prisma-Redaktion
Ist Teth-Adam alias Black Adam (Dwayne Johnson, Mitte groß) ein Helfer im Kampf gegen das Böse oder selbst eine Bedrohung?
Black Adam
Action, Fantasy, Science-Fiction • 2022
prisma-Redaktion
Lyle – Mein Freund, das Krokodil
Komödie • 2022
prisma-Redaktion
Halloween Ends
Horror • 2022
"Nicht verrecken" erzählt von den Todesmärschen aus den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Ravensbrück 1945.
Nicht verrecken
Dokumentarfilm
Der Passfälscher
Drama • 2022
prisma-Redaktion
Rimini
Drama • 2022
prisma-Redaktion
In einem Land, das es nicht mehr gibt
Drama • 2022
prisma-Redaktion
The Woman King
Action • 2022
prisma-Redaktion
Rex Gildo - Der letzte Tanz
Dokumentarfilm • 2022
prisma-Redaktion
Im Westen nichts Neues
Drama • 2022
prisma-Redaktion
Juan Romero (Elyas M'Barek) lassen seine Zweifel keine Ruhe. Er ist das filmische Pendant zu Juan Moreno und eine der beiden Hauptfiguren in Michael "Bully" Herbigs neuem Film "Tausend Zeilen", der den Fall Relotius satirisch aufarbeitet.
Tausend Zeilen
Drama, Komödie • 2022
prisma-Redaktion

BELIEBTE STARS