Octavia Spencer erhielt 2012 den Oscar für ihre Rolle in "The Help".
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Octavia Spencer

Octavia Lenora Spencer
Lesermeinung
Geboren
25.05.1970 in Montgomery, Alabama, USA
Alter
51 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Als Octavia Spencer für ihre Darstellung in dem Rassismus-Drama "The Help" 2012 sowohl einen Golden Globe Award als auch einen Oscar als Beste Nebendarstellerin erhielt, war sie in der ersten Reihe der Darsteller angekommen. Bis dahin war sie einen langen und steinigen Weg gegangen. Ihre Engagements waren zuvor viele Jahre nicht über Statistenniveau hinausgekommen. Für sie, die immer schon den Traum von Hollywood leben und Schauspielerin werden wollte, ging es viele Jahre darum, sich mithilfe der Gage über Wasser zu halten und den Lebensunterhalt zu bestreiten. Als sie es ohne Nebenjobs schaffte über die Runden zu kommen, hatte Octavia Spencer ihr Ziel erreicht und ihr Traum war Teil ihres realen Lebens geworden. Dank der vielen Auszeichnungen, die sie für ihren Auftritt in "The Help" erhalten hat, ist sie sogar ein Stück weitergekommen, als sie es je zu träumen gewagt hätte.

Zweite Oscar-Nominierung

Und mit ihrer Darstellung der NASA-Mathematikerin Dorothy Vaughan in Theodore Melfis "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen", ein Film, der die wahre Geschichte dreier afroamerikanischer Frauen, die einen entscheidenden Anteil in der Historie geleistet haben, auf die Leinwand bringt, schaffte Octavia Spencer erneut den Sprung ganz nach oben, auf die Roten Teppiche und in die Schlagzeilen. Unter anderem wurde sie auch von der Hasty Pudding (Theatergesellschaft) als "Woman of the Year 2017" ausgezeichnet. Eine Ehre, die nicht jedem zuteil wird und mittlerweile ein oscar-ähnliches Renommee besitzt.

Wer sie zwischen ihrem 2012er Oscar und ihrem nächsten Erfolg als NASA-Wissenschaftlerin nicht auf dem Radar hatte, der hat einiges verpasst. Octavia Spencer war in den Jahren zwischen "The Help" und "Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen" nicht untätig gewesen. Im Gegenteil. Ein Filmengagement reihte sich an das andere und auch eine Serienhauptrolle in "Red Band Society" – leider nicht ganz so erfolgreich, wie das deutsche Pendant – übernahm die charmante US-Amerikanerin.

Im Januar 2018 folgte mit einer erneuten Oscar-Nominierung ein weiteres Karriere-Highlight. Für ihre Darbietung in der Monsterromanze "The Shape of Water" wurde Spencer als "Beste Nebendarstellerin" nominiert.

Steiniger Weg

Doch bis zu all diesen Erfolgen war es für Octavia Spencer, wie bereits geschrieben, ein recht steiniger Weg. Auch wenn sie ihre erste Rolle in dem Gerichts-Thriller "Die Jury" spielte und somit einen regelrechten Kassenknüller in ihren Lebenslauf packen konnte, darf nicht vergessen werden, dass es nur eine Minirolle war, die sie in Joel Schumachers Verfilmung nach einem John Grisham-Bestseller besetzte. Dabei war Octavia Spencer nur durch Zufall an dieses kleine Engagement gekommen. Eigentlich hatte sie einen Job hinter der Kamera, doch Schumacher bat sie einen Part in dem Film zu übernehmen und schon schlüpfte Octavia in die Rolle einer Krankenschwester.

Weitere Filmnebenrollen folgten. So sah man sie unter anderem in "Being John Malkovich", "Der Diamantencop", "Ungeküsst", "Alles schön beisammen" oder in "Big Mama's Haus". Darüber hinaus übernahm Octavia Spencer verschiedene Serien-Episodenrollen. Sie hatte Auftritte in "Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI", "Malcolm mittendrin", "Keine Gnade für Dad", "CSI: NY" und vielen weiteren Erfolgsproduktionen.

Filme mit Octavia Spencer

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