In einem US-Provinzkaff herrscht in der Regel freundliche Langeweile. Doch dies ändert sich schlagartig. Denn plötzlich zündet der nette Nachbar seine Farm an.

Sheriff Dutton versteht die Welt nicht mehr und versucht fortan, seine schwangere Frau Judy vor den Übergriffen der Verrückten zu retten, die mittlerweile aus allen Winkeln zu quellen scheinen. Als dann auch noch die Nationalgarde auftaucht und gegen Gesunde wie Verrückte gleichermaßen brutal vorgeht, ist das Chaos komplett ...

Wesentlich besser als Romeros Schocker-Klassiker von 1973 geht hier Regisseur Breck Eisner ("Sahara - Abenteuer in der Wüste") zu Werke. Während Romero ab einem recht frühen Zeitpunkt offenbar nur noch daran interessiert war, eine Splatterszene an die andere zu schneiden, konzentriert sich Eisner stärker auf die subtile Geschichte.

Hier bricht über der Kleinstadt-Idylle die Hölle aus, wird aus dem friedlichen Miteinander bald ein blutiger Überlebenskampf. Auch dank der guten Darsteller kommt diese Zombie-Variante beängstigend daher. George Romero fungierte hier übrigens als ausführender Produzent.