Unterhaltsam, aber etwas oberflächlich begleitet "Lady Vegas" eine Stripperin auf dem Weg zur erfolgreichen Buchmacherin.

Die Sonne scheint immerzu in "Lady Vegas" (2012): in Florida, in Las Vegas, auf einer Karibik-Insel und kurzzeitig selbst in New York. Vor allem aber scheint sie Beth Raymer (Rebecca Hall) aus dem Gesicht: Mit unerschütterlich guter Laune mischt die junge, meist knapp bekleidete Frau das Sportwettensystem in den Vereinigten Staaten auf.

Den britischen Filmemacher Stephen Frears ("Victoria & Abdul", "High Fidelity", "Die Queen") hat es für die locker-seichte Adaption des Bestsellers "Lay The Favorite: A Memoir of Gambling" mal wieder über den Atlantik verschlagen. Sein Werk zeigt das Erste nun als Free-TV-Premiere im späten Abendprogramm.

Mit leichter Hand und großem Staraufgebot (Bruce Willis, Catherine Zeta-Jones, Vince Vaughn) setzte der Regisseur die Memoiren von Beth Raymer in Szene – die es als Callgirl und Cocktailkellnerin tatsächlich zur erfolgreichen Sportwettenmanagerin geschafft hat.


Quelle: teleschau – der Mediendienst