Bernie Mac

Lesermeinung
Geboren
05.10.1957 in Chicago, Illinois, USA
Gestorben
09.08.2008 in Chicago, Illinois, USA
Sternzeichen
Biografie
Seine Karriere begann der erfolgreiche Comedian Bernie Mac in den kleinen Comedy-Clubs seiner Heimatstadt Chicago – bis zu seinem frühen Tod machte er als Komiker Spitzenumsätze, füllte Stadien und Theater, trat in Filmen und TV-Serien auf. Sein TV-Debüt gab er in der erfolgreichen Comedy-Reihe "Russell Simmons' Def Comedy Jam". Es folgte seine erste Spielfilmrolle in Damon Wayans' "Mo' Money - Meh' Geld" (1992). Als Gründungsmitglied der "Kings of Comedy"-Tournee etablierte Mac sein Markenzeichen – Sprüche wie MG-Salven, bei denen jede Pointe sitzt. Aufgrund dieser erfolgreichen Tournee drehte Spike Lee im Jahr 2000 die Konzert-Doku "The Original Kings of Comedy".

Weitere Kinoauftritte hatte Mac in mehr oder weniger gelungenen Komödie wie "Hip Hop Hood - Im Viertel ist die Hölle los" (1996), "Booty Call - One Night Stand mit Hindernissen" oder "Beverly Hills Beauties" (beide 1997), neben Eddie Murphy und Martin Lawrence in der Komödie "Lebenslänglich" (1999), "Die Playboy-Falle" (1997) und "Schlimmer geht's immer!". Doch hierzulande wurde Bernie Mac erst mit seinen Rollen in Steven Soderberghs Gaunerkomödien "Ocean's Eleven" (2001), "Ocean's Twelve" (2004) und "Ocean's Thirteen" (2007) bekannt.

Darüber hinaus sah man Mac in "Head of State" (2003) von und mit Chris Rock, im Sequel "Drei Engel für Charlie - Volle Power", in dem Weihnachtshit "Bad Santa" mit Billy Bob Thornton, in der Baseball-Komödie "Mr. 3000" (2004) und in der Komödie "Guess Who - Meine Tochter kriegst du nicht" (2005), die sich an Motiven des Klassikers "Rat mal, wer zum Essen kommt" orientiert.

Vom Herbst 2001 bis 2006 lief die Serie "The Bernie Mac Show", in der er nicht nur auftrat, sondern auch die Drehbücher verfasste und die er produzierte. 2002 und 2003 wurde er als Komödiendarsteller für den Emmy nominiert. Die Serie gewann 2003 den Emmy für das beste Drehbuch, außerdem den Peabody Award, zwei Preise der Television Critics Association für die beste Comedy-Serie und die beste Comedy-Darstellung sowie den Image Award der National Association for the Advancement of Colored People (Vereinigung zu Förderung der Farbigen; NAACP) für die beste Comedy-Serie und den besten Darsteller.

Bernie Mac hat auch zwei Bücher veröffentlicht: Die eher traditionelle Autobiografie "Maybe You Never Cry Again" berichtet über seinen Aufstieg aus armen Verhältnissen und über sein Familienleben; und in "I Ain’t Scared of You" (2001) lässt er sich über Sex, Hygiene, Ruhm und Religion aus. Bernie Mac starb für alle überraschend im Alter von nur 50 Jahren an den Folgen einer Lungenerkrankung. Er hinterlässt seine Ehefrau und ein Kind.

Weitere Filme mit Bernie Mac: "House Party 3" (1994), "Auf engstem Raum" (1996), "The Players Club", "Don King: Das gibt's nur in Amerika" (beide 1997), "Pride", "Transformers" (beide 2007), "Madagascar 2" (Stimme im Original), "Soul Men" (beide 2008), "Old Dogs - Daddy oder Deal" (2009).

Foto: Kinowelt

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