Während des Zweiten Weltkriegs sollen Hendrik und Helena aus der polnischen Stadt Kielce deportiert werden. Um ihre Tochter Fela zu retten, überlassen sie sie Anna. Nachdem Hendrik und Helena das KZ überlebt haben, wollen sie ihr Kind natürlich zurück. Doch mit Annas Widerstand und der wachsenden Feindschaft seitens der anderen Bewohner der Stadt haben sie nicht gerechnet ...

Erst vier Jahre nach Fertigstellung des Dramas kommt die erschütternde Geschichte ins Kino. Das Lieblingsprojekt von Produzenten-Veteran Artur Brauner basiert auf dem Pogrom von Kielce 1946 und wurde 1997 für den Oscar nominiert. Die Frage, warum das imposante Werk erst mit vier Jahren Verspätung in die Kinos kam, bleibt unbeantwortet.