Emmanuelle Béart

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Bei ihrem Anblick schlagen Männerherzen höher: Emmanuelle Béart
Fotoquelle: Jaguar PS/shutterstock.com
Emmanuelle Béart
Geboren: 14.08.1965 in St. Tropez, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Frankreich
Sternzeichen: Löwe

Ihr sinnlicher Schmollmund und ihr vollendetes Gesicht verhelfen ihr zum Durchbruch als Schauspielerin: Emmanuelle Béart. Außerdem gibt sie den Gefühlen ihrer Figuren einen eigenwilligen Ausdruck, verbindet weibliche Sensibilität mit Stärke, Verletzbarkeit mit der Kraft, allen Gefahren zu begegnen. Emmanuelle Béart gehört - wie Juliette Binoche, Sandrine Bonnaire und Julie Delpy zu den großen weiblichen Stars des zeitgenössischen französischen Kinos.

Das junge Mädchen, Tochter des in Frankreich bekannten Channsonniers Guy Béart und des ehemaligen Mannequins Geneviève Galéa, wächst auf einem Bauernhof in der Nähe des mondänen St. Tropez auf. Bereits im Alter von sieben Jahren steht sie in dem Gangsterfilm "Treibjagd (1972)" (Regie: René Clément) das erste Mal vor der Kamera. Drei Jahre später folgt der Science-Fiction-Film "Demain les mômes" von Jean Pourtale. Mit 15 Jahren geht Emmanuelle als Kindermächen nach Kanada, wo sie Regisseur Robert Altman kennenlernt. Altman ist von ihrem Gesicht fasziniert und bewegt sie, endgültig ins große Filmgeschäft einzusteigen.

1982 kehrt Emmanuelle Béart nach Frankreich zurück, nimmt Schauspielunterricht. Mit Erfolg, denn 1986 erhält sie für die Nebenrolle der Samantha in Edouard Molinaros Komödie "Der Filou" eine César-Nominierung. Diesen Erfolg kann sie 1987 toppen: Für die Hauptrolle an der Seite von Gérard Depardieu in Claude Berris "Manons Rache" erhält sie den César, nachdem sie auch schon im ersten Teil der Marcel-Pagnol-Verfilmung ("Jean de Florette") vor der Kamera gestanden hatte. Zwei Jahre später steht sie als Engel in Tom McLoughlins Komödie "Verabredung mit einem Engel" vor der Kamera.

Emmanuelle Béart arbeitet in der Folgezeit mit vielen wichtigen französischen Regisseuren zusammen: 1988 an der Seite von Philippe Noiret als schöne Marie in Yannick Bellons "Wilde Kinder", erneut unter der Regie von Edouard Molinaro als Partnerin von Pierre Richard in der Komödie "Der große Blonde auf Freiersfüßen", und als Gefährtin von Massimo Troisi in dem romantischen Mantel-und-Degen-Abenteuer "Die Reise des Capitan Fracassa" (1990) des Italieners Ettore Scola.

Ihr Nacktauftritt als schönes Akt-Modell von Michel Piccoli in "Die schöne Querulantin" (1991) festigt ihren Status als Filmstar. In Régis Wagniers "Eine französische Frau" spielt sie die 19-jährige Jeanne, die den Offizier Louis kennenlernt, heiratet, aber als er bald in den Krieg muss, sich von anderen Männern lieben lässt. Aber selbst als die Gesellschaft sie verstößt, bleibt sie immer sie selbst und ihrer Rolle im Leben treu. Hat man bei ihrer Leinwandpräsenz manchmal das Gefühl, sie wirke eindimensional, so erweist sie sich als wunderbare Bühnenschauspielerin. Wo immer man ihr begegnet, fasziniert sie durch ihre Blicke, Bewegungen, Gesten.

1992 glänzt sie als Violonistin in Claude Sautets Liebesfilm "Ein Herz im Winter", in dem sie ihren damaligen Lebensgefährten Daniel Auteuil und André Dussolier in Liebeswirrungen stürzt. Danach spielt sie eine Prostituierte in Claude Chabrols "Die Hölle" (1993) und erneut unter Claude Sautet als Nelly neben Michel Serrault in der ungewöhnlichen Beziehungsgeschichte "Nelly & Monsieur Arnaud" (1995). 1996 war die schöne Französin in Brian De Palmas Action-Spektakel "Mission Impossible" an der Seite von Tom Cruise zu sehen, drei Jahre später folgte eine Hauptrolle neben Catherine Deneuve in Raúl Ruiz' Drama "Die wiedergefundene Zeit".

Weitere Filme mit Emmanuelle Béart: "Zacharius", "Erste Sehnsucht" (beide 1983), "Verbotene Liebe", "Raison perdue", "Et demain viendra le jour" (alle 1984) "Ich küsse nicht", "Contre l'oubli", "Le bateau de Lu" (alle 1991), "Rupture(s)" (1993), "Drei Frauen, drei Träume" (1995), "Don Juan", "Voleur de vie" (beide 1998), "Elephant Juice", "La Bûche" (beide 1999), "Les destinées sentimentales", "La répétition" (beide 2000), "Voyance et manigance" (2001), "8 Frauen" (2002), "Nathalie", "Die Geschichte von Marie und Julien" (beide 2003), "Wie in der Hölle", "Die drei Musketiere" (beide 2005), "A Crime - Späte Rache", "Le héros de la famille", "Wir waren Zeugen" (alle 2006).


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