Mit "Mad Men" sehr erfolgreich: January Jones.
Fotoquelle: Matteo Chinellato/shutterstock.com

January Jones

January Kristen Jones
Lesermeinung
Geboren
05.01.1978 in Sioux Falls, South Dakota, USA
Alter
44 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Der Serienerfolg "Mad Men" machte January Jones weltweit bekannt. In der Rolle der Vorstadt-Hausfrau und Mutter Betty Draper in der mehrfach preisgekrönten Serie fiel sie nicht nur - wie auch ihre Kolleginnen (zum Beispiel Christina Hendricks) - mit ihrem fabelhaften Sechzigerjahre-Stil auf, sondern auch durch ihre gute darstellerische Leistung. Eine Rolle, die der schlanken Blondine mit Modelvergangenheit einiges abverlangte - zumindest körperlich. Um dem Schönheitsideal der Swinging Sixties zu entsprechen, musste sich die von Natur aus dünne US-Schauspielerin einige Kurven anfuttern und ein straffes Programm mit normaler Ernährung hinter sich bringen. Im schlankheitsfanatischen Amerika eher unüblich. Doch wer in einer Serie um eine PR-Agentur im New York der Sechzigerjahre brillieren möchte, der muss schon mal zu ungewöhnlichen Methoden greifen.

January Jones wurde in Sioux Falls geboren, wo sie auch aufwuchs. Nach ihrer Schulausbildung und noch vor ihrer Schauspielkarriere arbeitete die hübsche Blondine als Model. Doch der Job als menschlicher Kleiderständer füllte sie nicht aus und sie beschloss, ihr Glück ganz ohne Schauspielausbildung in Los Angeles zu suchen. Dort traf sie auf Ashton Kutcher, mit dem sie einige Zeit zusammen war. Dass Kutcher seinerzeit der Meinung war, dass January es niemals zur Schauspielerin schaffen würde, war für die junge Frau aus South Dakota Antrieb genug: Sie pfiff auf die Meinung ihres damaligen Freundes und versuchte es trotzdem. Ihr Debüt gab sie 1999 in dem TV-Film "Sorority". Anschließend übernahm sie eine Epsiodenrolle in "Sechs unter einem Dach". Außerdem stand sie auch für das Gesellschaftsdram "Rage - Irrsinnige Gewalt" - unter anderem neben Joan Allen, Josh Brolin, Giovanni Ribisi und Gary Sinise - vor der Kamera. 2001 übernahm sie kleinere Rollen in Daniel Sackheims Thriller "The Glass House", in Barry Levinsons Actionkomödie "Banditen!" sowie in dem eher unbedeutenden Horrorthriller "Taboo".

Ein Jahr später sah man January Jones gemeinsam mit David Duchovny, Catherine Keener und Julia Roberts, in Steven Soderberghs topbesetzer Komödie "Voll Frontal". 2003 folgten mit "Die Wutprobe" und "American Pie - Jetzt wird geheiratet" weitere Komödienrollen. Letztere machte January Jones weltweit bekannt. Bevor jeder die US-Amerikanerin als "Betty Draper" kannte, war sie lange Jahre die "Cadence Flaherty" aus "American Pie - Teil 3". In Richard Curtis' Episodenfilm "Tatsächlich ... Liebe" (ebenfalls 2003) fiel January Jones neben die zahlreichen Topstars kaum auf und auch in "Dirty Dancing 2" (2004) blieb die junge Schauspielerin mit ihrem Alabaster-Teint eher farblos. Ihre erste Hauptrolle übernahm sie in der TV-Schmonzette "Love's Enduring Promise" (2004) unter der Regie von Michael Landon jr., an der Seite von Katherine Heigl. Weitaus überzeugender war ihr Auftritt als Lou Ann Norton in Tommy Lee Jones' Westerndrama "Three Burials - Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada" (2005). Bevor sie 2007 erstmals in die Rolle der Ehefrau des untreuen Werbers Don Draper (Jon Hamm) schlüpfte, übernahm sie noch eine Rolle in Joseph "McG" Nichols Sportfilm "Sie waren Helden" (2006). 2009 stand sie zudem erneut für einen Film von Richard Curtis vor der Kamera. In der britischen Komödie "Radio Rock Revolution" schlüpfte sie in die Rolle der Elenor und verschwand einmal mehr hinter den überzeugend aufspielenden Hauptdarstellern. Ungleich mehr in Erscheinung tritt sie hingegen in "Unknown Identity" (2010). Wunderbar geheimnisvoll, so wie es einst die berühmten Hitchcock-Blondinen waren, mimt sie in Jaume Collet-Serras Actionthriller eine zwielichtige Frau, deren Mann (Liam Neeson) bei einem Unfall auf der Berliner Oberbaumbrücke in die Spree fällt. Nach seiner Rettung kann er sich nur lückenhaft an sein Leben und seine Identität erinnern und findet bei seiner Ehefrau nicht die notwendige Unterstützung. Im Gegenteil: Sie behauptet, dass sie ihn nie zuvor gesehen habe.

Weitere Filme und Serien mit January Jones: "In My Life" (2002), "Huff - Reif für die Couch" (TV-Serie, 2005), "Swedish Auto" (2006), "Law & Order" (TV-Serie, 2008), "X-Men: Erste Entscheidung" (2011).

January Jones im TV

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