Rike Schmidt

Rike Schmidt in "Beate Uhse - Das Recht auf Liebe" Vergrößern
Rike Schmidt in "Beate Uhse - Das Recht auf Liebe"
Fotoquelle: ZDF/Christiane Pausch
Rike Schmidt
Geboren: 19.07.1979 in Hannover, Deutschland

"Ach, Rike", sagte damals Biolehrerin Klose zu ihrer Schülerin, "das mit dem Schauspielern, das klappt schon. Und wenn nicht, dann heiratest du 'nen reichen Mann." Wie es aussieht, können sich die reichen Männer Rike erstmal abschminken. Denn die Prognose von Frau Klose scheint wahr zu werden. Bereits im März 2000 hatte Rike ihren ersten großen Auftritt im Fernsehen: Sie spielte in der ARD-Familienserie "Aus gutem Haus" Gesa, die ebenso straighte wie umworbene Tochter des Seeler-Clans aus Bremen.

Und nur zwei Jahre später stand sie neben Weltstar Maximilian Schell für die zwölfteilige ZDF-Primetime-Serie "Der Fürst und das Mädchen" (2002) vor der Kamera. Rike Schmidt spielt eine junge Frau, die es aus der bürgerlichen in die Welt des Adels verschlägt. Und im Jahr darauf sah man sie in dem gelungenen Generationsdrama "Wir". Rike selbst wuchs da in geordneteren Verhältnissen auf: "Ich wohnte seinerzeit noch bei meinen Eltern in Köln, was sehr nett war." Inzwischen lebt sie in Berlin. Ihre Eltern, so sagt sie, kämen aus der Psycho-Ecke. Das meint Rike rein beruflich. Mutter Psychotherapeutin, Vater studierter Psychologe. Fraglich, von wem sie das künstlerische Feuer geerbt hat.

"Doch", erinnert sich Rike auf einmal, "vor 100 Jahren gab es in München die Ferrari-Sisters, die mit uns irgendwie verwandt sind. So ähnlich wie die Kessler-Zwillinge. Die eine hat getanzt, die andere gesungen." Mit dem Schauspielern machte Rike in der Schule ernst. Ihr erstes Bühnen-Stück war die italienische Arbeiterkomödie "Gezahlt wird nicht" von Dario Fo. "Mein Ruf in der Schule war immer sehr geteilt." Warum, weiß sie nicht. "Ich hatte sehr rebellische Phasen, hatte meine Punkzeit, hab geschwänzt und mit 13 angefangen zu rauchen, hatte jeden Tag was anderes an. Da wird man schnell als oberflächlich abgestempelt."

Das änderte sich, als Rike mit dem Theaterspielen anfing. Und damit sie nicht nochmal falsch verstanden wird, will sie nun behutsam ein Image aufbauen, das nichts anderes widergibt als sie selbst: eine selbstbewusste Frau, natürlich und ernsthaft. "Es ist sinnlos, in den Medien irgendwas zu verfälschen. Ich ziehe die Grenze, wenn es zu privat wird, ich ziehe die Grenze, wenn es zu nackt wird, ich ziehe die Grenze bei Homestories. Ich finde es wichtig, dass bestimmte Sachen nicht passieren." Das hat sie von Kolleginnen gelernt, die ihre Karriere durch Haut-Schau zu beschleunigen erhofften und jetzt im Bodensatz der Branche herumkrebsen.

Rike Schmidt hätte ebenfalls zwiespältige Rollen spielen und für Klatschblätter getürkte Foto-Shootings machen können. Doch das ist für sie tabu. "Es gibt Sender, die darauf setzen, dass Mädchen leicht bekleidet durch den Abend hüpfen. Gegen diesen Nacktheitswahn möchte ich angehen. Es sind so viele nackte Frauen in den Zeitschriften und im Fernsehen. Das ist die totale Reizüberflutung. Ich find es einfach schön, wenn man sich ein gewisses Geheimnis bewahrt." Ach, Rike!

Weitere Filme mit Rike Schmidt: "Die Sitte" (Serie, 2003), "Baal", "Imperium: Nerone" (beide 2004), "Fall für zwei" (Serie), "Hitlerkantate", "Zwei gegen Zwei", "Einsatz in Hamburg: Mord auf Rezept" (alle 2005), "Der Fürst und das Mädchen: Schatten über dem Glück", "Meine bezaubernde Feindin", "Schwere Jungs" (alle 2006), "Augenzeugin", "Donna Leon - Die dunkle Stunde der Serenissima", "Augenzeugin", "Ausgerechnet Afrika", "Küss mich, wenn es Liebe ist" (alle 2008), "Butter bei die Fische", "Liebe ist Verhandlungssache" (beide 2009), "Beate Uhse - Das Recht auf Liebe", "Don - The King Is Back" (beide 2011), "George" (2013).


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