Roswitha Schreiner als Maike in der Telenovela "Rote Rosen"
Fotoquelle: ARD/Nicole Manthey

Roswitha Schreiner

Lesermeinung
Geboren
12.03.1965 in Eschweiler, Deutschland
Alter
56 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Mit ihrer Vorwitznase und dem hohen Stimmchen ist die zierliche wirkende Schauspielerin schnell auf bestimmtes Rollenfach festgelegt worden: die gewitze Kindfrau, das hübsche Töchterchen, die kaprizöse oder zickige junge Lady - das bringt sie rüber, wie keine zweite. 13 Jahre lang spielte sie die Filmtochter Sarah von Manfred Krug in der Anwalt-Serie "Liebling Kreuzberg". Sieben Jahre lang bis 1997 ermittelte sie als patente Miriam Koch an der Seite von Martin Lüttge im Düsseldorfer WDR-"Tatort" und neckte ihren ungestümen Kollegen Max Ballauf (Klaus J. Behrendt). Mit diesen beiden Serien hat sie sich dem Fernsehpublikum eingeprägt.

Aufgewachsen ist sie in Berlin, wo sie nach dem Abitur (Französisches Gymnasium) auch ihre Ausbildung an der Schauspielschule bei Professor Erika Dannhoff absolviert. Parallel dazu spielt sie am Schiller-Theater, am Hebbel-Theater und am Hamburger Ernst-Deutsch-Theater. Doch die Bühne bleibt Durchgangsstation. Ihre TV-Karriere beginnt 1982 mit ihrem Auftritt in der Serie "Ich heirate eine Familie", mit Nachdruck aber erst vier Jahre später in "Die Wicherts von nebenan". Serienrollen in der Schwarzwaldklinik, bei "Derrick", in "Ein Fall für zwei", "Sylter Geschichten", "Für alle Fälle Stefanie", "Parkhotel Stern", "Der Alte", "Leinen los für MS Königstein" und "Abenteuer Airport" folgen.

Von 2000 bis 2001 fuhr sie neben Anke Engelke in der Chaoten-Redaktion von "Anke" auf der Comedy-Schiene. Ihre Chance, sich für das Komödienfach zu empfehlen. Roswitha Schreiner wird als bodenständige Person beschrieben, die sich nicht allein auf ihren derzeitigen Marktwert verlässt. Mit ihrem Freund hat sie am Prenzlauer Berg in Berlin einen Laden eröffnet, um beruflich unabhängig zu bleiben. Das Paar wohnt im Multikulti-Viertel Kreuzberg.

Roswitha Schreiner in weiteren (TV-)Filmen: "Das Nest" (1988), Karin Brandauers Märchenfilm "Aschenputtel" (1990, als böse Stiefschwester), "Tatort - Unversöhnlich", "Tatort - Tod eines Wachmanns", "Tatort - Der Mörder und der Prinz" (alle 1992), "Tatort - Mord in der Akademie", "Tatort - Gefährliche Freundschaft", "Tatort - Flucht nach Miami", "Tatort - Deserteure" (alle 1993), "Tatort - Die Frau an der Straße" (1994), "Tatort - Tod eines Auktionators", "Tatort - Herz As", "Tatort - Die schwarzen Bilder", als Lebensgefährtin eines pädophil veranlagten Richters in "Der Richter und das Mädchen" (alle 1995), "Tatort - Heilig Blut", "Tatort - Der Spezialist", "Tatort - Das Mädchen mit der Puppe" (alle 1996), "Tatort - Brüder", "Rendezvouz" (beide 1997), "Jetzt bin ich dran, Liebling!", "Polizeiruf 110 - Die Frau des Fleischers" und "Bis dass dein Tod uns scheidet" (alle 2001), "Schöne Männer hat man nie für sich allein" (2004), "Unter weißen Segeln - Abschiedsvorstellung", "Vera - Die Frau des Sizilianers", "Antikörper" (beide 2005), "König der Herzen", "Sieh zu, dass du Land gewinnst" (beide 2006), "Noch ein Wort und ich heirate dich!" (2007), "Rose Rosen" (Serie, 2009).

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