Kriminalhauptkommissar Bernd Flemming, Kommissarin Miriam Koch und Hauptmeister Max Ballauf bekommen - während in Düsseldorf der Karneval tobt - alle Hände voll zu tun. In einem Wäldchen wird die Leiche des Mannequins Jacqueline Bordenave gefunden. Während die Ermittlungen anlaufen, geschieht ein weiterer Mord. Der Taxifahrer Poensken liegt tot im Kofferraum seines Wagens. Offenbar ist er vom Täter beraubt worden. René Wolff, sein letzter Fahrgast und ein Stammkunde Poenskens, bringt die Polizei nicht weiter. Und noch ein Fall beschäftigt Flemming und seine Mitarbeiter. Auf den Karnevalsprinzen Gero I. Schuba ist während einer Sitzung geschossen worden. Flemming rät dem nur leicht Verletzten, au, denn den Traum seines Lebens will er sich nicht durch einen Verrückten zerstören lassen ...

"Der Mörder und der Prinz", eine frühe Regiearbeit des späteren "Tatort"-Routiniers und Grimme-Preisträgers Kaspar Heidelbach ("Tatort - Der Fluch der Mumie", "Das Wunder von Lengede") war der erste Fall des Düsseldorfer Ermittler-Teams Martin Lüttge/Dietmar Bär, das von 1992 bis 1997 insgesamt 15 Kriminalfälle in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf löste. Nach der Drehbuchvorlage des Autors und Regisseurs Nikolaus Stein (auch als Niki Stein und Nikolaus Stein von Kamienski bekannt), entstand ein nicht immer stimmiges, weil recht konstruiertes Werk. Heidelbach und Stein waren es übrigens auch, der nach dem Ende des Düsseldorfer "Tatort"s mit "Tatort - Willkommen in Köln" 1997 den ersten Kölner Fall mit Klaus J. Behrendt und seinem neuen Kollegen Dietmar Bär realisierten.

Foto: WDR/Zinner