Ausgerechnet der Vater von Kommissar Thiel (Axel Prahl, Foto, r., mit Jan Josef Liefers) entdeckt beim Entrümpeln einer alten Villa zufällig eine offensichtlich schon Jahrtausende alte Mumie. Den Auftrag zu der Aufräumaktion hatte Herbert Thiel von Judith Schorlemer, der Enkeltochter eines berühmten Archäologen, bekommen. Stammt die Mumie von einer der Forschungsreisen ihres Großvaters in den Nahen Osten? Prof. Dr. Wilfried Kastner, Leiter des Archäologischen Instituts der Universität in Münster, ist begeistert. Aufgrund der Inschrift auf dem Schrein vermutet er, dass die Mumie ursprünglich aus dem alten Persien stammt, was einer archäologischen Sensation gleichkommt. Doch Prof. Karl-Friedrich Boerne, als Rechtsmediziner nicht nur an dem Todeszeitpunkt interessiert, sondern auch der Todesursache auf der Spur, bezweifelt, dass Prof. Kastner recht hat. Derweil hat Kommissar Frank Thiel mit einer "frischen" Leiche zu tun. Der Vollzugsbeamte Mathias Reinhard wurde tot im Keller seiner Wohnung aufgefunden ...

Wie so oft bei den Fällen aus Münster geht es weniger um die Aufklärung des Mordes, als um peppig-witzige Dialoge mit politisch nicht korrekten Sprüchen – die gibt's hier wieder im Minutentakt! Regie führte Routinier Kaspar Heidelbach, der mit dem Münsteraner Duo zuvor schon die "Tatort"-Krimis "Tatort - Der Frauenflüsterer" und "Tatort - Eine Leiche zu viel" realisierte. Das Drehbuch lieferten einmal mehr Stefan Cantz und Jan Hinter.

Foto: WDR/Willi Weber