Kommissar Bernd Flemming und seine Mitarbeiterin Miriam Koch ermitteln den Mord an einer Politologiestudentin, die bei einem Anschlag auf ein gepanzertes Wahlkampfauto von einem Stahlmantelgeschoß tödlich getroffen wurde. Dabei stoßen sie auf Flemmings Bruder Karl, den Spitzenkandidaten einer Bürgerpartei, für den die Getötete gearbeitet hat. Zwischen Bernd und Karl Flemming herrscht ein merkwürdiges Konkurrenzverhältnis, doch nun müssen sie kooperieren: der eine, um den Mord aufzuklären, der andere, um seine Wahl zu sichern. Der Fall erhält eine zusätzliche politische Dimension, als sich ein zweiter Anschlag ereignet, der eindeutig Karl gilt, den er aber unversehrt überlebt. Zwei Tätergruppen kommen in Frage. Entweder, es ist jemand aus dem Umfeld der toten Studentin oder es handelt sich um ein politisches Attentat, und der Tod der Studentin war einfach ein Versehen. Zur ersten Gruppe könnte der Lebensgefährte der Toten gehören, aber auch ihre WG-Mitbewohnerin. Zur zweiten Gruppe zählen Flemming und Koch zunächst Münzel, den Gegenkandidaten Karls, und auch Sonders, den Leiter von Karls Wahlkampfteam. Außerdem existiert im Hintergrund auch noch der META-Konzern, dessen Interessen diametral gegen die von Karl Flemming stehen. Doch der Fall erfährt eine überraschende Wende, als die Kommissare herausfinden, daß die Tote schwanger und Karl Flemming der Vater war.