Sabine Azéma

Lesermeinung
Geboren
20.09.1949 in Paris, Frankreich
Alter
71 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Sabine Azéma begann ihre Filmkarriere in einem Alter, da die meisten Kinoheldinnen sie bereits so gut wie hinter sich haben. Erst als sie die Mitte 30 schon überschritten hatte, eroberte sie sich einen Ruf als eine der besten Schauspielerinnen Frankreichs. Zwar war Sabine Azéma schon Mitte der 70er Jahre in einigen Filmen zu sehen, etwa in "Der Pförtner vom Maxim" von Claude Vital, doch erst ihre Zusammenarbeit mit Alain Resnais machte sie in den 80er Jahren zum Star.

Unter Resnais hatte sie einige ihrer aufsehenerregensten Rollen: 1983 in "Das Leben ist ein Roman", 1986 in der Dreiecksgeschichte "Mélo", 1997 in "Das Leben ist ein Chanson", vor allem aber in dem Doppelfilm "Smoking/No Smoking" (1993), in dem sie sich mit Pierre Arditi sämtliche Rollen teilte. Große Leistungen bot Sabine Azéma auch unter einem anderen Großmeister des französischen Kinos, Bertrand Tavernier. Man sah sie in dem nostalgisch-impressionistischen "Ein Sonntag auf dem Lande" (1984) und in dem großartigen Antikriegsfilm "Das Leben und nichts anderes" (1989). Hier spielte sie an der Seite von Taverniers Lieblingsschauspieler Philippe Noiret.

Ungewöhnlich oft sah man Sabine Azéma als Partnerin von Pierre Arditi, nicht nur bei Alain Resnais, sondern auch in "Kinder" (1984) oder in Gérard Ourys Komödie "Geheimauftrag Erdbeer Vanille" (1989). In Bertrand Bliers unfreiwillig komischem Hurendrama "Mein Mann" (1996) spielte sie neben Olivier Martinez. Eine entzückende Rolle hatte sie dagegen unter Etienne Chatiliez in der politisch total inkorrekten Erfolgskomödie "Das Glück liegt in der Wiese" (1995). Darin spielt sie die zickige Gattin des Klodeckelfabrikanten Michel Serrault. Als der sich aufmacht, in der Provinz seine große Liebe zu finden, verfällt sie dem rauhen Charme seines Macho-Kumpels (Eddy Mitchell). Der sagt ihr recht uncharmant, sie solle endlich die Klappe halten, dann legt er sie flach, beleidigt sie noch ein bisschen, aber es gefällt ihr. Nicht gerade praktizierte Emanzipation, aber lustig.

Weitere Filme mit Sabine Azéma: "L'Amour à mort" (1984) von Alain Resnais, der Thriller "Death Zone" (1986) von Robert Enrico, "Fünf Tage im Juni" (1988), die Kino-Hommage "Hundert und eine Nacht" (1994) von Agnès Varda, "Tanguy - Der Nesthocker" (2001) sowie der TV-Film "Wenn die Katze lächelt", den sie 1997 selbst inszenierte. 2001 spielte sie auch in dem Drama "Die Offizierskammer", 2005 folgten die tolle Komödie "Malen oder lieben" und der Detektivfilm "Das Parfüm der Dame in Schwarz", 2006 sah man sie einmal mehr mit Dauerpartner Pierre Arditi in Alan Resnais' Drama "Herzen", 2009 folgte Resnais' Drama "Vorsicht Sehnsucht".

Zweimal wurde sie wurde von der französischen Kino-Akademie als beste Schauspielerin des Jahres ausgezeichnet, 1984 für "Ein Sonntag auf dem Lande" und 1986 für "Melo".

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