Sydney Sweeney: Derzeit gibt es in der internationalen Medienwelt nur wenig, das so viel Aufmerksamkeit erzeugt wie dieser Name. Im letzten Jahr produzierte die Schauspielerin immer wieder große Schlagzeilen, etwa damit, was sie auf dem roten Teppich trug und was sie bei Hochglanz-Fotoshootings nicht trug, oder mit einer viel diskutierten Jeans-Werbekampagne, über die zwischenzeitlich sogar US-Präsident Donald Trump sprach. Sydney Sweeney, kennt man! Aber Filme mit ihr kennen wohl nur vergleichsweise wenige Menschen. Gut, dass nun mit "The Housemaid" mal wieder einer ins Kino kommt.
"Geheimnisse lauern hinter verschlossenen Türen", heißt es unheilvoll im Trailer. Und was das für Geheimnisse sind, das wird das Hausmädchen in "The Housemaid – Wenn sie wüsste" wohl oder übel herausfinden. Sydney Sweeney spielt die Titelfigur, eine gewisse Millie Calloway, die bei einer reichen Vater-Mutter-Einzelkind-Familie anheuert, um sich um den Haushalt zu kümmern. Hauptsächlich kochen und putzen, so wird ihr die Stelle erklärt. Sonderlich viel geputzt und gekocht wird im Psychothriller "The Housemaid" allerdings nicht. Stattdessen gibt es eine Menge Terror und Geschrei.
"The Housemaid – Wenn sie wüsste" basiert auf einer literarischen Vorlage der amerikanischen Autorin und Ärztin Freida McFadden. Die internationale Bestseller-Reihe wird zuweilen in die "Schundroman"-Ecke gestellt und als "Trash" bezeichnet, in eine ähnliche Richtung gehen auch die Meinungen zur Verfilmung von Regisseur Paul Feig. Gleichzeitig hoben nach dem US-Kinostart im Dezember viele Kritiker den hohen Unterhaltungswert hervor, der fraglos auch mit der starken Besetzung zu tun hat: Neben Sydney Sweeney spielt Amanda Seyfried als Nina Winchester eine weitere Hauptrolle – die Frau, die Millie als Hausmädchen anstellt und ins Innere der Familie holt. Damit beginnt ein wendungsreicher Horrortrip, der hier auch noch nicht endet: Ein zweiter "The Housemaid"-Film ist bereits in Arbeit.