Im antiken Griechenland weiß der Kämpfer Hercules, Sohn der Königin Alcmene, nichts über seinen Vater. Auch seine Bestimmung, den tyrannischen König Amphitryon zu Fall zu bringen, ist ihm unbekannt. Stattdessen frönt er der Liebe zu der schönen Hebe, Prinzessin von Kreta, die allerdings seinem Halbbruder Iphicles versprochen ist. Als Hercules schließlich mit seinem vorbestimmten Schicksal konfrontiert wird, schwingt er sich zu wahren und recht blutigen Heldentaten auf ...

Ganz im Gefloge der erfolgreichen, aber tumben "300"-Spektakel wollte Vielfilmer Renny Harlin die Geschichte des muskulösen Halbgottes noch vor der Konkurrenz (im Herbst folgt ein weiterer "Hercules"-Film mit Dwayne "The Rock" Johnson) fertigstellen. Das Ergebnis ist ein hanebüchener Mix aus Action, Fantasy und Computer-Bockmist, der ohne Sinn und Verstand schändlich in immerhin ansehbaren 3D-Effekten zu Werke zieht. Hier merkt man leider viel zu schnell, dass gute Darsteller Not getan hätten. Denn mit diesem unterirdisch schlechten Laientheater ist kein Staat zu machen. So ist das Ganze dann auch eher unfreiwiillig komisch, als in irgendeiner Form unterhaltsam.

Foto: Splendid (Sony Pictures)