James Fox

William Fox
Lesermeinung
Geboren
19.05.1939 in London, Großbritannien
Alter
83 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Bereits als Kind steht James Fox, Sohn aus einer Theaterfamilie, vor der Kamera. Mit elf Jahren spielt er in H. C. Potters "Ihr Geheimnis" (1950). Zehn Jahre später ist er der glatte, grüblerische, auch etwas schwächliche Typ, 1,85 Meter groß, blauäugig und ein Frauenheld. Dabei lässt sich James, der zwei Jahre jüngere Bruder von Edward Fox, kaum auf einen Typ festlegen: Dramen, Komödien und Musicals gehören zu seinem Repertoire.

In Nicolas Roegs Debütfilm "Performance" (1969) ist er Gegenspieler von Mick Jagger und Partner von Anita Pallenberg, ein Salongangster, der sich mit seinen Unterweltkomplizen überwirft und vor ihnen und der Polizei flieht. An der Seite von Dirk Bogarde und Sarah Miles spielt er in Joseph Loseys Harold-Pinter-Film "Der Diener" (1963), neben Tom Courtenay und Michael Redgrave sieht man ihn in Tony Richardsons "Die Einsamkeit des Langstreckenläufers" (1962). Das sind Filme, die zum festen Bestand der Filmgeschichte zählen.

Erfolgsfilme wie "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" (1964) und Arthur Penns Marlon-Brando-Erfolg "Ein Mann wird gejagt" machen ihn international bekannt. Schließlich ist er Julie Andrews Partner in dem Musical "Reicher Mann gesucht" (1967) und der von Vanessa Redgrave in "Isadora" (1968) von Karel Reisz.

Als James Fox 30 Jahre alt ist, kehrt er der Schauspielerei den Rücken und widmet sich fast zehn Jahre lang ausschließlich der evangelischen Glauensgemeinschaft. In "Greystoke - Die Legende von Tarzan" (1983) kehrt er zurück. Neben Christopher Lambert spielt er den bornierten Lord Esker, Gegenspieler von John Clayton alias Tarzan. Im selben Jahr legt Fox eine Autobiographie mit dem Titel "Comeback - An Actor's Direction" vor. Als Chef der russischen Abteilung des britischen Geheimdienstes überzeugt er in Fred Schepsis "Das Russland-Haus" (1990). In Bernard Roses mäßiger Tolstoi-Verfilmung "Anna Karenina" (1997) mimt er den Ehemann von Titelstar Sophie Marceau, in der aufwändigen Jonathan-Swift-Verfilmung von "Gullivers Reisen" (1995) fürs amerikanische Fernsehen sieht man ihn neben Ted Danson und Mary Steenburgen.

Weitere Filme mit James Fox: "Timbuktu" (1968), "Modern Millie" (1966), "Duffy, der Fuchs von Tanger" (1967), "Anna Pawlowa - Ein Leben für den Tanz" (1983), "Reise nach Indien" (1984), "Absolute Beginners" (1985), "Kreuzfeuer der Agenten" (1986), "Die letzten Tage in Kenya", "Künstler, Killer & Kanonen" (beide 1987), "Big Bad Man", "Farewell to the King - Sie nannten ihn Leroy" (beide 1988), "Die Ausbrecherinnen", "Mord in der Karibik" (beide 1989), "Angst vor der Dunkelheit" (1990), "Ein Mord zu viel", "Die Stunde der Patrioten" (beide 1992), "Herz der Finsternis", "Was vom Tage übrig blieb" (beide 1993), "Die Waffe des Satans" (1994), "Elgar's Tenth Muse" (1995), "Verhängnisvolle Begegnung" (1996), "Mickey Blue Eyes" (1999), "Die Villa" (2000), "The Golden Bowl", "Dinosaurier - Die vergessene Welt: Die Expedition beginnt" (beide 2001), "Der Prinz und ich", "Colditz" (beide 2004), "Charlie und die Schokoladenfabrik" (2005), "Celebration", "Goodbye Mr Snuggles", "Suez: A Very British Crisis" (alle 2006), "Waking the Dead", "Mister Lonely" (beide 2007), "Sherlock Holmes", "Lewis - Der Oxford-Krimi - Von Musen und Morden" (beide 2009), "W.E." (2011).

James Fox im TV

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