Yorkshire, Nordengland, 1980: Sechs Jahre sind seit den ungeheuerlichen Ereignissen von 1974 vergangen - doch an der Korruption und der Grausamkeit der lokalen Polizei hat sich nichts geändert. Nur bei der Verbrechensbekämpfung scheinen die Männer unter Leitung von Polizeichef Bill Molloy kläglich zu versagen. Denn der Yorkshire Ripper versetzt die Region weiterhin in Angst und Schrecken, die Polizei tappt bei ihren Ermittlungen hoffnungslos im Dunkeln. Also wird der als unbestechlich geltende Kriminalbeamte Peter Hunter (Paddy Considine, Foto) aus Manchester als Sonderermittler eingesetzt, der die Suche nach dem Ripper fortan leiten soll. Molloy und seine Beamten betrachten diese aufgezwungene Hilfe als Affront. Hunter hatte bereits vor sechs Jahren im Fall des jungen Journalisten Eddie Dunford ermittelt. Und wie damals stößt er auch nun wieder auf eine Mauer des Schweigens und gerät schon bald in einen Sumpf aus Korruption und Mord ...

Nach "Yorkshire Killer 1974" ist dies der ebenso packende zweite Teil der Trilogie um den sogenannten Yorkshire Ripper Peter William Sutcliffe, der zwischen 1975 und 1980 mindestens 13 Frauen bestialisch ermordete. Nach den gleichnamigen Bestsellern des britischen Krimi-Autors David Peace inszenierte dieses Mal Regisseur James Marsh, der zuvor mit dem Psychothriller "Das 11. Gebot" und mit dem mit dem Oscar ausgezeichneten Dokumentarfilm "Man on Wire" für Aufsehen gesorgt hatte. Ebenfalls 2009 entstand mit "Yorkshire Killer 1983" der letzte Teil der Trilogie.

Foto: ARD/Degeto