Jennifer Love Hewitt

Attraktive Erscheinung in mäßigen Filmen: Jennifer Love Hewitt Vergrößern
Attraktive Erscheinung in mäßigen Filmen: Jennifer Love Hewitt
Jennifer Love Hewitt
Geboren: 21.02.1979 in Waco, Texas, USA
Sternzeichen: Fische

Mit nur wenigen Filmen hat sich Jennifer Love Hewitt auf die vorderen Ränge der Teenie-Idole gespielt, auch wenn qualitativ noch nichts von Belang dabei war. Schon als Kind war "Love", wie sie von ihren Fans genannte wird, in Serien aktiv: 1989 bis 1991 sah man sie im Disney-Channel in "Kids Incorporated". Was Serien angeht, hatte Jennifer Love Hewitt allerdings mit "Party of Five" ihre größten Erfolge. Die Serie wurde immerhin mit einem Golden Globe ausgezeichnet, Jennifer Love Hewitt erhielt eine Nominierung für den Young Star Award der Fachzeitung "Hollywood Reporter".

Im Kino hatte sie bislang eher enttäuschende Rollen. Nach kleinen Nebenrollen in Filmen wie "Sister Act 2" (1993) und der schlaffen Komödie "Hausarrest" (1996) mit Jamie Lee Curtis, Kevin Pollak und Jennifer Tilly sah man "Love" in "No Night Stand" (1997) von George Huang. Der junge Brad trifft sich mit einer nicht unflotten Blondine, muss aber noch schnell Kondome beschaffen. Der vermeintlich einfache Gang wird zur nächtlichen Odyssee. Das Resultat ist eine Komödie, die nur klischeehaften Klamauk produziert.

Schließlich schaffte Jennifer Love Hewitt denn doch den Sprung zum Kinostar mit dem Slasher-Film "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" (1997) von Jim Gillespie. In diesem typischen Nachzieher des Kinoerfolgs "Scream - Schrei des Todes" von Wes Craven zählte Jennifer Love Hewitt zu einer Gruppe von Teenagern, die ein schreckliches Geheimnis verbindet. Sie haben ein Unfallopfer, das sie für tot hielten, im See entsorgt, doch ein Jahr später meldet sich ein gnadenloser Slasher, der fleißig den Titelspruch rezitiert und die Teenie-Gemeinde nach dem Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip dezimiert. Ein unorigineller Film, der nach brauchbarem Start schnell verflacht und auch kaum formale Qualitäten zu bieten hat. In weiteren Rollen spielten Sarah Michelle Gellar und Anne Heche.

Da der Film trotz seiner öden Story ein erklecklicher Kassenerfolg wurde, durfte ein Nachzieher nicht ausbleiben. Doch außer dass die Titel immer länger werden, als sie ohnehin schon sind, ist von keiner Steigerung zu berichten: "Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast" (1998) von Danny Cannon ist schon von vornherein auf einer Story aufgebaut, die so beim besten Willen nicht funktionieren kann. Jennifer Love Hewitt ist auch als Sängerin in Erscheinung getreten. So veröffentlichte sie die CDs "Love Songs" (1994), "Let's go bang" (1995) und "Jennifer Love Hewitt" (1996). Ihre bislang schönste Rolle spielte Jennifer 2003 schließlich in der romantischen Komödie "If Only", in der sie beim einem Unfall ums Leben kommt, dann aber doch noch eine zweite Chance mit ihrem Traummann erhält. Auch hier steuerte sie zwei selbst gesungene Songs zum Soundtrack bei.

Weitere Filme mit Jennifer Love Hewitt: "Munchie" (1992), "Kleine Millionärin in Not" (1993), "The Senior Prom" (1997), "Ich kann's kaum erwarten", "Telling You" (beide 1998), "The Suburbans" (1999) "The Audrey Hepburn Story" (2000), "Heartbreakers - Achtung: scharfe Kurven!" (2001), "The Tuxedo - Gefahr im Anzug", "Why Can't I Be Audrey Hepburn", "The Devil and Daniel Webster" (alle 2002), "Garfield" (2004) und "Garfield 2" (2006).

Außerdem spielte sie in den TV-Serien "Boy Meets World" (1993), "The Big Breakfast" (2001) kleinere Rollen sowie die Hauptrollen in "Shaky Ground" (1992), "The Byrds of Paradise", "McKenna", "Party of Five" (alle 1994), "New York Life - Endlich im Leben!" (1999) und "Ghost Whisperer" (2005-2008).


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