Nico Hofmann

Nico Hofmann
Geboren: 04.12.1959 in Heidelberg, Deutschland

Der Regisseur, Autor und Produzent Nico Hofmann gehört zu den festen Größen im deutschen Film. Sein Handwerk hat er von der Pike auf gelernt, angefangen mit einem fünfjährigen Studium an der Staatlichen Hochschule für Fernsehen und Film in München über mehrjährige Regieassistenz. Zehn Jahre nach Studienende und erfolgreichen Jahren als Regisseur schließt sich 1995 für Hofmann ein Kreis. Denn er wird zum Professor an die Filmakademie Baden-Württemberg für den Fachbereich "szenischer Film" berufen. Parallel dazu schlägt Hofmann die Produzenten-Laufbahn ein. Im September 1998 gründet er die teamWorx GmbH mit Sitzen in München, Ludwigsburg und Berlin.

Davor hatte sich Hofmann aber bereits einen Namen als Regisseur gemacht. Filme wie etwa: "Der Sandmann" (1995, mit Götz George) oder "Solo für Klarinette" (1998, ebenfalls mit George) entstanden unter seiner Regie. Als Produzent scheint er diese Erfolgsspur nicht nur fortführen, sondern nach auszubauen. Filme aus seinen Werkstätten (eine Beteiligungsgesellschaft der UFA Berlin/Potsdam) wie das spannende Ost-West-Dokudrama "Der Tunnel" (2001) oder "Der Tanz mit dem Teufel - Die Entführung des Richard Oetker" (2000) gehören zu den absoluten Highlights des Fernsehens - mehrfach ausgezeichnet mit Grimme- und Deutschen Fernsehpreisen.

Obwohl unter fremder Regie scheinen die Filme doch Züge seiner Handschrift zu tragen, die ihn auch als Werbefilmer auszeichnen (Spot für das "Handelsblatt"): Klar inszenierte Bilder in Kino-Qualität (durchaus offen für Effekte), das Faible für erstklassige oder zumindest telegene Besetzungen, logisch stringente Geschichten, die gleichermaßen künstlerischen Ansprüchen wie den Ansprüchen quotenorientierter TV-Unterhaltung Rechnung tragen. Klare, verständliche Linien also - Dieter Wedel lässt grüßen. Hier könnte Hofmanns Elternhaus, zwei Journalisten, "abgefärbt" haben.

Weitere Filme von Nico Hofmann: "Abschiedsbilder" (1983, auch Buch), "Der Krieg meines Vaters" (1984, auch Buch), "Der Polenweiher" (1986), "Chimären - Fiktion und Wirklichkeit" (1988), "Land der Väter, Land der Söhne" (1988, auch Buch), "Quarantäne" (1989), "Tatort - Tod im Häcksler" (1991, auch Buch), "Der Tod kam als Freund" (1991), die beiden "Schulz & Schulz"-Filme "Neue Welten - alte Lasten" (1992) und "Fünf vor zwölf" (1993), "Der letzte Kosmonaut" (1993), Serienepisoden zu "Balko" (1994/95), "Der große Abgang" (1995), "Tödliche Wende" (1996) und "Es geschah am hellichten Tag" (1997).

Weitere Filme, die von Nico Hofmann produziert wurden: "Durst" (1993), "Ende der Saison", "Eine Hand voll Glück" (beide 2000), "Der Schuss", "Bobby", "Liebe. Macht. Blind.", "Nichts bereuen", "Julietta", "Toter Mann", "Tigermännchen sucht Tigerweibchen" (alle 2001), "Berlin - Sinfonie einer Großstadt", "Eine Liebe in Afrika" (alle 2002) "Familienkreise", "Carola Stern - Doppelleben" (beide 2003), "Kein Himmel über Afrika" (2004), "Die Sturmflut", "Dresden", "Nicht alle waren Mörder" (beide 2006), "Donna Leon - Blutige Steine", "Donna Leon - Die dunkle Stunde der Serenissima", "Die Patin - Kein Weg zurück" (alle 2008), "Der Mann aus der Pfalz", "Kommissar LaBréa - Tod an der Bastille" (beide 2009), "Kommissar LaBréa - Mord in der Rue St. Lazare", "Kommissar LaBréa - Todesträume am Montparnasse", "Sie hat es verdient", "Rosannas Tochter" (alle 2010), "Nicht mit mir, Liebling" (2012), "Der Minister", "Verratene Freunde", "George" (alle 2013).

Nico Hofmann im Interview zu "Eine Liebe in Afrika"

prisma: War die Aids-Problematik von Beginn an im Konzept des Film enthalten?
Nico Hofmann: Nein, bis dahin war es ein langer Weg. Wir hatten zu Beginn nur das Thema Afrika vor Augen. Vor allem bei der letzten Reise war klar, dass es bestimmte Themen gibt, um die wir nicht herum kommen. Das ergab sich vor allem durch ein Besuch in einem Township, in dem wir über vier Wochen recherchiert hatten. Das Buch hat sich noch einmal massiv verändert und die ganze Geschichte des Townships mit seiner Aids-Problematik haben wir erst nach der letzten Reise, etwa ein halbes Jahr vor Drehbeginn, in die Story gebettet. Wir hatten zunächst nur eine Anlaufstelle in der Nähe von Durban - auf der anderen Seite von Kapstadt. Da gibt es einen katholischen Geistlichen, der dort Entwicklungshilfe leistet, vornehmlich Landwirte unterstützt, bei dem Aufbau von Dörfern hilft. Aber bei der Recherche in Kapstadt wurden wir von dem Aids-Thema sozusagen überwältigt. So hat sich die Geschichte verdichtet.

prisma: Schaut man sich die Zahlen an, dann ist das Aids-Problem auch ziemlich heftig.
Nico Hofmann: Ja, das stimmt.

prisma: Um so mutiger ist es, derlei Themen in eine vordergründig schnulzige Geschichte zu verpacken und so darauf aufmerksam zu machen. Sie haben das Filmgeschäft von der Pike auf gelernt, waren Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. In der letzten Zeit haben sie sich dann auf die Produzentenrolle festgelegt. Reizt es sie nicht, noch einmal in den Regiestuhl zu steigen?
Nico Hofmann: Nein, im Moment reizt mich das überhaupt nicht. Das liegt vor allem an zwei Dingen: zum einen gehe ich in der Arbeit des Produzenten mit großer Lust und zum Glück auch mit viel Erfolg auf und zum anderen habe ich jetzt die Möglichkeit, mit Leuten zu arbeiten, die ich selbst klasse finde. Ich habe mir Regisseure ausgesucht, die ich selbst gut finde. Ob nun Xaver Schwarzenberger, Peter Keglevic beim "Oetker" oder Roland Suso Richter beim "Tunnel", Vivian Naefe bei "Bobby". Dieses Privileg habe ich jetzt und das macht Spaß. Ich denke auch, dass ich viel helfen kann, weil ich selbst auch Regisseur war und deshalb einen großen Respekt vor der Leistung der anderen habe. Etwa jetzt bei Schwarzenberger, dessen Kameraarbeit ich noch von Fassbinder her kenne und schätze.

prisma: Sind sie denn auch für die finanziellen Dinge zuständig?
Nico Hofmann: Ich bin massiv für den finanziellen Teil zuständig. Das war auch die Arbeit, die ich im Prinzip neu lernen musste. Ich führe unsere Firma teamWorx auch als Geschäftsführer. Im Jahr 2001 haben wir über 80 Millionen Mark Umsatz gemacht, da muss man natürlich lernen mit Zahlen und den ganzen betriebswirtschaftlichen Dingen umzugehen. Das war mein größtes Manko, eine Lust dazu zu entwickeln, sich mit derlei Dingen zu beschäftigen. Und nun bleiben die Zahlen auf jeder Ebene an mir hängen.

prisma: Wodurch erzielt ihre Firma dann die Gewinne? Durch den Verkauf von Kinofilmen ans Fernsehen oder vor allem durch die Produktionen fürs Fernsehen?
Nico Hofmann: Ganz klipp und klar durch das Fernsehen. Wir haben uns mittlerweile auch ganz aus dem Kinogeschäft verabschiedet und machen eigentlich nur noch Fernsehen. Aber wir hatten natürlich auch Filme wie "Der Tunnel", den wir in fast 30 Länder verkaufen konnten. Man erzielt natürlich auch noch einmal Rückflüsse durch ein sehr erfolgreiches Auslandsgeschäft. Wir haben eine ganze Reihe von Filme - etwa auch "Oetker - Tanz mit dem Teufel" - an denen wir die Weltrechte halten. Die deutschen Event-Fernsehprogramme verkaufen sich im Ausland ausgesprochen gut.

prisma: Beim "Tunnel" wundert mich das nicht. Der hat auch viel Action und Dramatik, aber bei "Oetker" stell ich mir das mit dem doch deutlich deutschen Thema schwierig vor.
Nico Hofmann: Ja, das ist klar. "Oetker" verkauft sich auch deutlich schleppender. Aber wir haben etwa 17 Filme im Weltvertrieb, teilweise auch bei der Kirch-Media und der Telepool (ein ARD-Verwerter), wodurch man schon erhebliche Einnahmen erzielen kann. Denn ein gut gemachtes deutsches TV-Movie verkauft sich vor allem in Europa, vornehmlich in Frankreich, Italien und Spanien, exzellent.

prisma: Steht denn bei ihnen der finanzielle Aspekt im Vordergrund oder suchen sie sich gezielt Projekte aus, die sie von der Geschichte interessant finden?
Nico Hofmann: Ganz sicher beides! Ich muss schließlich die Firma auf ein Gewinn-Niveau bringen. Anderseits, denke ich, kann man auch am Programm erkennen, dass wir auch Risiken wagen. Etwa Christian Petzolds "Toter Mann" oder Stefan Krohmers "Ende der Saison" für den wir vier Grimme-Preise in Gold bekommen haben. So haben wir auch Filme dabei, bei denen ausschließlich der qualitative Aspekt gezählt hat. So lange es noch geht, nehme ich mir den Luxus heraus, Projekte zu realisieren, auf die ich aus persönlichen Gründen Lust habe. Wenn ich nur aufs Geld achten würde, würde ich vermutlich nur noch Fernseh-Serien produzieren, weil man damit am meisten verdient. Und das tun wir ja gerade nicht! Das TV-Movie-Geschäft ist mit das schwierigste, weil man jedes einzelne Stück Hand verlesen produzieren muss. Aber gerade das macht die meiste Freude.

prisma: Aber gerade in dieser Schiene ist doch bei vielen Sendern der Etat jetzt extrem verkleinert worden...
Nico Hofmann: Ja, das stimmt. Aber wir sind davon zum Glück verschont geblieben, und aufgrund der jetzt neu unterschriebenen Verträge rechnen wir in 2003 noch einmal mit einem leichten Umsatz-Plus. Das hat aber damit zu tun, dass sich die Sender anscheinend in Zeiten der Not doch an ausgewählte Partner binden und sehr ausgewählt Produzenten suchen, bei denen sie sich sehr sicher fühlen, dass diese ein sehr erfolgreiches Programm machen können. So sind wir im Moment, Gott sei Dank, noch von der eher schlechten Gesamtsituation verschont geblieben.

prisma: Wie kann man denn ein Projekt wie "Eine Liebe in Afrika" überhaupt bewältigen? Das ist auch logistisch ein gewaltiger Aufwand.
Nico Hofmann: Das darf man natürlich nicht unterschätzen. Aber das Projekt hat auch eine fast zweijährige Vorgeschichte. Man kündigt also solch ein Projekt über lange Zeit an. Ich nehme für mich in Anspruch, dass ich das Thema Afrika entdeckt habe, als es noch nicht so en vogue war wie im Moment. Wenn man sich die touristischen Buchungen ansieht, ist das ja der Wahnsinn, wer im Moment alles nach Afrika reist. Im Winterhalbjahr ist es der meist gebuchteste Kontinent. Also viele Deutsche beschäftigen sich derzeit mit Afrika als Reiseziel und auch mit dem Mythos des Kontinents. Das haben wir für uns vor zwei Jahren in einem ganz anderen Zusammenhang entdeckt. Ich habe da für Bertelsmann einen Film für deren Expo-Auftritt gedreht und für mich war klar, dort noch einmal etwas zu machen. "Eine Liebe in Afrika" haben wir natürlich an der Liebesgeschichte zwischen Heiner Lauterbach und Julia Stemberger aufgehängt. Also nicht nur zu sagen, wir machen einen Film über Afrika, sondern auch - sie haben es vorhin leicht schnulzig genannt - mit der Liebesgeschichte auch die Problematik des Kontinents zu verpacken. Aber genau das ist beim Verkauf auch nicht so einfach. Wenn man 5 Millionen Euro für einen Film über Aids bzw. über die Sozialproblematik in Südafrika haben will, langt sich jeder an den Kopf. Ich glaube es hat sehr geholfen, dass die Geschichte authentisch ist. Die Figur die Heiner Lauterbach spielt, gibt es ja tatsächlich in der Nähe von Durban. Ich denke es hat schon geholfen als Gabriela Sperl, die Autorin und Fernsehchefin des Bayrischen Rundfunks und ich gesagt haben, dass wir es versuchen wollen, eine große Liebesgeschichte - die hat ja schon durchaus etwas von Werken wie "Dornenvögel" - damit zu verbinden. Und es lohnt sich für die ARD vielleicht wirklich ein Fokus auf dieses Land zu legen ohne dabei auf eine bonbonfarbene Kitschkulisse zu setzen wie man es sonst kennt. Es gibt ja nun schon einige Kapstadt-Filme.

prisma: Sie haben dann auch tatsächlich vor Ort in den Townships gedreht?
Nico Hofmann: Ja, natürlich. Das ist auch im Abspann erwähnt. Wir haben nicht nur dort gedreht, sondern komplett dort mit den Menschen gearbeitet. Die haben uns auch beraten. Die Drehbuchautorin Gabriela Sperl hat in zwei Lesungen noch einmal das Buch mit den Leuten vor Ort besprochen. Man muss wissen, dass die Townships extrem gut organisiert sind. Die haben teilweise auch eine eigene Verwaltung. Dort gibt es nicht nur Armut, sondern auch eine sehr starke Strukturierung. Die Einwohner haben sogar eigene Theatergruppen mit extrem talentierten Schauspielern, die übrigens teilweise auch erfolgreich im südafrikanischen Fernsehen spielen. Und die Zusammenarbeit mit den Townships war wirklich massiv. Sonst können sie da auch gar nicht drehen, weil es dann zu gefährlich wird. Wir haben also sehr eng mit den Townships gearbeitet und dort vor Ort gedreht, teilweise 10 Tage am Stück. Es wurde auch nichts gebaut oder dekoriert. Das ist alles echt. Und das ging nur, weil die Leute teilweise selbst mitgespielt haben und weil es mit ihrer Verwaltung abgesprochen wurde.

prisma: Wie kommt man denn für derlei Projekte an die Gelder? Haben sie da entsprechende Kontakte zu Banken oder anderen Geldgebern?
Nico Hofmann: Die Gelder bekommen sie im Moment für Event-Programme auf jeden Fall. Dies ist ja eine komplett eigene ARD-Finanzierung. Da ist kein fremdes Geld drin. Einmal von der ARD-Filmfirma Degeto, die den Freitagabend normalerweise bestückt, als auch von der ARD selbst. Es ist also ein Kombinationsprojekt von ARD- und Degeto-Geldern. Sie bekommen die Gelder für solch ein Produktion zusammen, wenn die Verantwortlichen ein gutes Gefühl dabei haben und solch ein Programm auch wollen. Es ist für die ARD eines der wichtigsten Events in diesem Jahr. Und wir haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass wir diese großformatigen Events auf einem sehr hohen Niveau gestalten. Nehmen wir z.B. "Oetker" und "Tunnel", die beide mit dem deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurden. Dann spielt natürlich auch das Vertrauen in den Produzenten und in die Besetzung eine Rolle, dann das Skript von der Gabriela Sperl, diese Mischung aus Dornenvögel" und sozialpolitischem Anspruch.

prisma: In Baden-Baden haben sie gesagt, dass sie ohne die UFA Film- und Fernsehproduktion nicht überleben könnten. Wie sieht das mittlerweile aus?
Nico Hofmann: Das ist immer noch so! Das habe ich aus einem bestimmten Grund gesagt: Z.B. produzieren wir für die ARD drei weitere Fernsehspiele, die ich teilweise sechs bis sieben Monate vorfinanzieren musste, weil die erst aus dem Etat 2003 der ARD finanziert werden. Trotzdem haben wir schon gedreht. Die Bemerkung von mir bezieht sich darauf, dass sie teilweise halbjährliche Bürgschaften, Kredite, Vorfinanzierungen in Anspruch nehmen müssen, um diese Programme überhaupt zu bewerkstelligen. Wir haben z.B. auch einen riesigen Ausfall durch die Insolvenz bei Kirch-Media. Uns fehlen im Moment über 500 000 Euro, die wir noch aus Vertrieben bei Kirch-Media erwarten. Und wenn mir die UFA da nicht bis zur Klärung der Insolvenzlage nicht geholfen hätte, hätte ich die Firma tatsächlich schließen müssen. So bezog sich meine Aussage in Baden-Baden auf die Situation eines Produzenten, der momentan nur auf Banken und Kreditinstitute angewiesen ist und darauf, in welch abenteuerliche Lage man dabei geraten kann, wenn man nicht auf eine Institution wie die UFA und deren finanzielles Backing setzen kann und deshalb auf dem Markt nicht operieren kann, wie es normalerweise nötig ist.

prisma: Warum fiel ihre Wahl auf Xaver Schwarzenberger als Regisseur?
Nico Hofmann: Xaver ist nicht nur ein brillanter Kameramann, er macht ja auch schon seit 15 Jahren selbst Filme und hat auch als Regisseure tolle Werke abgeliefert. Seine Reaktion auf das Drehbuch war auch sehr euphorisch und diese Reaktion hat mir einfach gefallen. Außerdem brauchte ich jemand, der sich auf das Land einlässt, denn er hat über ein halbes Jahr da unten gelebt und gearbeitet und Xaver hatte diese große Offenheit. Hinzu kommt auch, dass er jemand ist, der vom Kamerafach her kommt, über die Kamera denkt, ein tolles Gespür für Licht und Bilder besitzt. Man merkt auch, dass er lange mit Fassbinder gearbeitet hat und entsprechend mit Figuren umgehen kann. Ich glaube, es hat ihn auch das existentielle Drama innerhalb des Stoffes stark gelockt.

prisma: Wie viele Produktionen gehen sie denn in der Regel pro Jahr an?
Nico Hofmann: In 2002 haben wir 18 Projekte realisiert und für 2003 haben wir 22 Einzelspiele unter Vertrag, das ist natürlich gewaltig. Die wichtigen Events sind etwa für SAT.1 der Film "Für immer verloren" mit Veronica Ferres. Den mache ich gerade fertig, ein großes Drama, das schon abgedreht ist und sich derzeit im Schneideraum befindet. Dann kommt das große Event für die ARD "Ausnahmezustand ? Berlin, 17. Juni 1953" mit Sebastian Koch und Matthias Habich. Der ist auch abgedreht und wird gerade geschnitten, der wird 2003 in der ARD zu sehen sein. Dann bereite ich gerade mit Jo Baier und Gabriela Sperl den Event über das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 vor. Das sind die großen Projekte, die kommen. Wir machen dann noch einen sehr spannenden Film - deshalb bin ich gerade in Wien - mit Veronica Ferres, der heißt "Lebenslang". Das ist die Geschichte einer Mutter, die ihr Kind durch einen Mord verliert. Also ähnlich wie die Geschichte der Frankfurter Bankiersfamilie. Und der Film erzählt, wie eine Familie mit dem Verlust eines Kindes umgeht, sprich wie eine Mutter damit umgeht. Die Dreharbeiten sollen im März beginnen. Das ist ein Projekt für das ZDF. Das ist jetzt nur ein Spektrum der vielen Sachen die wir im Moment betreiben.

Nico Hofmann im Prisma-Interview - Fortsetzung

prisma: Bekommt man denn so viele Projekte rein logistisch noch unter einen Hut?
Nico Hofmann: Absolut! In den Projekten die ich genannt habe, hänge ich selbst mit drin. Da sitze ich dann auch mit im Schneideraum oder mache Arbeit für die Presse. Aber dadurch, dass die Firma 30 Mitarbeiter hat - sechs davon sind roduzenten - ist die Arbeit natürlich eifrig verteilt. Ich kann nicht alles selbst machen.

prisma: Wie war das denn damals mit "Der Tunnel"? Von diesem Werk existiert auch eine Kino-Fassung, die zumindest in Deutschland nicht stattgefunden hat. Lief der Film den in ausländischen Kinos?
Nico Hofmann: Eine deutsche Kinoauswertung hat leider nicht stattgefunden, das ist richtig. Aber ?Der Tunnel? ist in Kanada und Japan gelaufen und im Februar hat er in vier amerikanischen Städten US-Premiere und ich bin gerade dabei, in Los Angeles die amerikanischen Rechte zu verkaufen. Die Fassung ist ein Zusammenschnitt der beiden Teile. Der Film ist damals sehr aufwändig auf 35mm gedreht worden...

prisma: Deshalb bot sich eine Kino-Einsatz auch an, denn die Bilder sind absolut kinofähig...
Nico Hofmann: Das ist richtig. In Japan hat der Film auch über eine Millionen im Kino eingespielt. Das ist hier natürlich kaum bekannt. Der Film hat hymnische Kritiken in Japan gehabt. Das gleiche gilt für Kanada. Da ist er extrem gut gelaufen, in Frankreich weniger und jetzt bin ich gespannt, was mit der amerikanischen Premiere passiert. Also Anfang Februar wird er definitiv in den großen Städten Los Angeles, New York, Chicago und Boston seinen Kinostart haben.

prisma: Ist der Film synchronisiert worden?
Nico Hofmann: Nein, das wollten die nicht. Der läuft mit Untertiteln. Aber das ist ein Punkt, dass so ein Film natürlich dann auch noch das Geld zurückbringt. Wenn einem die Auslandsrechte gehören, kann man auch nach einem oder gar mehrerer Jahren nach der Entstehung - für die Kinoauswertung ist dies ja nichts besonders - noch einen Film ins Ausland verkaufen.

prisma: Kann man dann auch mit dem Verkauf des Drehbuchs Geld machen? Denn Amerikaner haben den Hang dazu, gute Geschichten selbst verfilmen zu wollen.
Nico Hofmann: Genau das verhandele ich ja gerade mit dem Produzenten, der die Recht erwerben will. Da geht es schlicht um die Bedingungen. Das Interessante daran ist, dass man das Buch noch nicht einmal Richtung Amerika verändern will - geht ja auch nicht, weil es eine urdeutsche Geschichte ist -, sondern es sogar in der Originalform belassen will. Das erstaunt mich zwar etwas, aber das müssen die amerikanischen Produzenten selbst besser einschätzen können. Es sind wohl mehrere Studios befragt worden und wir haben positive Feedbacks bekommen.

prisma: Es ist natürlich auch eine starke Geschichte, in der alles drin ist von Liebe bis Action. Also kann das doch auch für den amerikanischen Markt funktionieren...
Nico Hofmann: Ja, natürlich.

prisma: Wie sieht das mit anderen Filmprojekten aus? Gibt es auch da Interesse seitens der Amerikaner.
Nico Hofmann: Das ist wirklich schwierig. Wir bearbeiten derzeit auch an einem Stoff über einen amerikanischen Rosinenbomber - also jene Flugzeuge, die kurz nach dem Krieg während der Luftbrücke die Berliner Bevölkerung mit Lebensmittel versorgt haben. Da haben wir versucht, mit Amerikaner in eine Ko-Produktion zu treten. Doch das erweist sich als wahnsinnig schwierig, wenn man das aus deutscher Sicht erzählen will. Denn jedes Land will dann seine eigene Sicht auf die Dinge dominieren. Sprich: Die Amerikaner wollten nur mitmachen, wenn wir die Rolle des amerikanischen GIs viel weiter ausbauen würden und dann hat das mit dem deutschen Blickwinkel nicht gepasst usw. Man stößt da wirklich sehr stark an die Grenzen. Man kann wirklich nicht sagen, dass das toll funktioniert. Da ist sogar der europäische Markt erst einmal der viel wichtigere. Denn man kann Projekte auf dem europäischen Parkett leichter zusammenfinanzieren. Also eine Koproduktion zwischen Österreich, Deutschland und Spanien oder Frankreich und vielleicht Italien gelingt momentan definitiv leichter als mit Amerika. Ich mache beispielsweise mit Veronica Ferres noch ein Film der heißt, "Kein Himmel über Afrika". Darin ist neben Veronica noch eine sehr starke Männerrolle und diese versuchen wir mit einem Star aus Spanien, Frankreich oder Italien zu besetzen, um das dazu gehörige Fernseh-Land auf unsere Seite zu bekommen. So etwas gelingt durchaus und man kommt auf hochkarätig Besetzungsmöglichkeiten und dadurch öffnet sich dann die Ko-Produktion mit anderen Ländern.

prisma: So wie etwa in dem Vierteiler "Napoleon"...
Nico Hofmann: Ja, zum Beispiel. "Napoleon" ist genau so finanziert worden. Interessant an "Napoleon" ist ja auch, dass da die ganzen Stars aus dem "Tunnel" dabei sind. Lara, Ferch, Koch! Die in Cannes erfolgreiche "Tunnel"-Mannschaft wurde einfach in den "Napoleon" transferiert. Ich war bei der Premiere von "Napoleon" in Paris und Alexandra Maria Lara ist in Frankreich ein Star. Sie spricht perfekt französisch und die wird dort hofiert wie eine Claudia Schiffer der Schauspielerei. Das ist unglaublich toll.

prisma: Für "Eine Liebe in Afrika" wird schauspielerisch fast schon das "Who is who" des deutschen Films aufgefahren. Wie kommt eine so hochkarätige Besetzung zustande?
Nico Hofmann: Natürlich durch lange Beziehungen zu allen Beteiligten. Heiner (Lauterbach) kenne ich seit 20 Jahren. Ich habe ihn seit seinen ersten schauspielerischen Schritten begleitet...

prisma: Etwa auch bei "Schulmädchen-Report"?
Nico Hofmann: Nein, nein. Er hat ja Theater gespielt...

prisma: Aber auch bei "Schulmädchen-Report" mitgemacht...
Nico Hofmann: Ja, hat er auch gemacht. Das stimmt schon. Aber er hat auch als Synchronsprecher gearbeitet und vor "Männer" den Film "Kolp" mit Roland Suso Richter gedreht. Dabei war ich Produktions- und Herstellungsleiter. Daher kenne ich Heiner. Mit Hannelore Elsner habe ich selbst viel gedreht. Drei Filme habe ich selbst als Regisseur mit ihr gemacht, außerdem habe ich einige Filme mit Hannelore produziert, etwa "Ende der Saison" von Stefan Krohmer, wofür sie letzten März den Grimme-Preis in Gold bekommen hat. Friedrich von Thun kam von Gabriela Sperl. Er hatte schon in "Liebe und weitere Katastrophen" von ihr gespielt. Monica Bleibtreu hat wiederum mit mir viel gedreht, etwa in "Es geschah am hellichten Tag", bei dem ich Regie geführt habe. Also wir haben jeden Hand verlesen ausgewählt. Julia Stemberger hat viel mit Xaver Schwarzenberger gearbeitet, zuletzt etwa bei "Andreas Hofer" und die Julia war sozusagen eine Wunschkandidatin.

prisma: Und das Ganze funktioniert dann auch?
Nico Hofmann: Ja, durchaus. Manchmal verändert man auch danach noch die Rollen. So hat etwa im zweiten Teil Hannelore Elsner einen größeren Part bekommen, weil die Rolle im ersten Teil zu klein war. Man kann das dann durchaus noch weiter auffächern. Und die Besetzung war schon entscheidend. Denn so ein Event-Programm bekommt man in der ARD auch nur mit entsprechender Besetzung verkauft. Die waghalsigste Idee war natürlich, Heiner als anglikanischen Bischof zu besetzen, aber es gefällt mir auch, wie er das spielt. Das liegt ein bisschen an dem Asketischen, das er schon seit einem Jahr hat.

prisma: Mit anderen Worten: Ohne Beziehungen ist man in dem Job eigentlich machtlos.
Nico Hofmann: Ja. Da habe ich wirklich den Vorteil, dass ich in dem Gewerbe den Job als Regisseur fast 15 Jahre ausgeübt habe. Ich habe angefangen von Götz George mit wirklich fast jedem gedreht. Das hilft mir schon, zumal ich mit den Schauspieler mit denen ich gearbeitet habe, immer eine recht intensive Beziehung hatte und sich auch viele Freundschaften ergeben haben. Z.B. verstehe ich mich seit 10 Jahren ganz hervorragend mit dem Götz und er dreht auch gerade für mich den Film "Familienkreise", der neue Film von Stefan Krohmer mit Jutta Lampe. Das ist schon eine Basis, zu sagen, dass die Leute einem vertrauen. Auch Heiner hatte das Vertrauen, das ihm die Rolle gut tut und dass etwas Positives für ihn entsteht.

prisma: Und wie verhält es sich mit ihrer Professur an der Filmakademie Baden-Würtemberg?
Nico Hofmann: Die betreibe ich nach wie vor mit Leidenschaft und auch sehr erfolgreich. Wir haben im vergangenen Jahr z.B. mit Ian Diltheys "Das Verlangen" den Goldenen Leoparden in Locarno gewonnen, also ein Diplom-Film, der bei mir entstanden ist. Wir haben davor mit "Nichts bereuen" mit Jessica Schwarz und Daniel Brühl in München den Hypo-Preis gewonnen. Also ist die Schule und ihre Schüler im Moment recht erfolgreich. Das erfüllt mich fast noch mehr mit Stolz als teamworx, denn die Filmakademie ist ja aus dem Nichts aufgebaut worden und viele haben uns am Anfang verspottet und haben gesagt, das da nichts draus wird und jetzt ist der Lehrbetrieb doch auf erstaunlich hohem Niveau. Das stimmt mich sehr zufrieden.

prisma: Und dafür finden sie tatsächlich auch noch die Zeit?
Nico Hofmann: Ja, ich habe ein Deputat über 42 Tage im Jahr und das erfülle ich auch. Mehr schaffe ich nicht, aber diese Tage bekomme ich unter. Das hält mich auch ernorm wach. Weil man dort immer mit einer neuen Generation von Filmemacher zu tun hat. Die sind durchschnittlich zwischen 22 und 26 Jahre alt und haben natürlich einen völlig anderen Blick auf alles. Ich habe mit dem Diplom-Jahrgang zu tun, bei dem wirklich sehr gute Filme mit Fernseh-Beteilung möglich sind. Das ist einfach noch mal ein Blickwinkel einer völlig anderen Generation und das belebt mich ungemein. Stefan Krohmer etwa, der mit "Ende der Saison" den Grimme-Preis in Gold gewonnen hat, erfüllt mich mit doppeltem Stolz, weil das auch ein Schüler von mir war und dann Götz George mit ihm zusammen zu bringen, das ist eine Entwicklung, die ich auch gerne begleite, bis in das Berufsleben meiner Studenten hinein.

prisma: Sich noch einmal ein Kinoprojekt vorzunehmen, ist das zu riskant?
Nico Hofmann: Finanziell auf jeden Fall. Bei Kinoproduktionen verdient man nur, wenn man auch Verleih und Vertrieb in der eigenen Hand hat. Für uns aber würde das ein defizitäres Geschäft. Ich finde das Fernsehen im Moment auch einfach viel interessanter und radikaler. Seit Bestehen von teamworx haben wir über 45 Filme produziert und wenn ich mir die Liste der Preise ansehe, sprich mit den Projekten auch trotz ihrer oftmals Radikalität noch Erfolge erziele, ist das tausendmal interessanter als Kinoprojekte, an denen ich wirklich 0,0 verdiene. Mir macht der Kinomarkt derzeit auch inhaltlich keine Freude. Das ist ein völlig uninteressanter Markt geworden in Deutschland. Das muss man leider sagen.

prisma: Wenn überhaupt machen nur noch - nenn' ich's mal - Dumpfbacken-Filme gut Kasse...
Nico Hofmann: Ja, genau, das ist das Problem! Schauen sie sich die Hitlisten mal an und vergleichen das mit dem Fernsehpreis. Das diskutiere ich auch gerne mit Vertretern der Kinobranche. Wir müssen nicht darüber reden, dass die künstlerisch interessanteren Projekte im Fernsehen stattfinden. Das ist einfach so. Selbst wenn dann mal im Kino ein Werk wie etwa Oskar Röhlers "Die Unberührbare" läuft, stellt man fest, das es eine 100 %ige ZDF-Produktion gewesen ist. Das aller Delikateste war beim Münchner Filmfest - da war ich auf verschiedenen Podien zu Gange -, dass dort 42 Filme in der Fernsehreihe alle ausverkauft waren und das, glaube ich, 14 deutschsprachige Kino-Produktionen um den Hypo-Preis, die dort liefen, allein 11 mit Fernseh-Beteiligung, teilweise sogar voll von Sender finanziert, entstanden sind. Ich nenne jetzt mal Werke wie "Scherbentanz". Da könnte ich eine ganze Litanei runterbeten. Das ist einfach ein Verzerrung der Dinge, die derzeit stattfindet. Man kann nicht ständig auf das Fernsehen schimpfen und gleichzeitig nicht einen deutschen Kinoproduzenten oder -Verleih nennen, der derzeit leidenschaftlich Nachwuchsfilmer fördert. Den gibt es nicht! Das Fernsehen hingegen hat selbst die Nachwuchsarbeit übernommen. Das ist die bittere Wahrheit im Moment.

prisma: Ein Ausnahme-Filme der letzten Zeit war da für mich "Solino"...
Nico Hofmann: Ja, das stimmt. Das ist wirklich eine Ausnahme und leider werden die immer seltener.

prisma: Sind sie denn auch von der Höhe der Einschaltquoten abhängig?
Nico Hofmann: Ja, natürlich. Ich wünsche mir natürlich viele Zuschauer. Jedes dieser Programme hat einen enorm hohen Erwartungsdruck - auch von Seiten der Auftraggeber natürlich. Die ARD hat drei unserer Events finanziert und das ist der Erwartungsdruck gigantisch hoch, ähnlich wie jetzt bei "Napoleon" im ZDF. Das sind Ausnahmeproduktionen, die auch entsprechend beworben werden, und der Erfolg dieser Produktionen - dazu zählen natürlich auch Werke wie "Das Jesus-Video" auf ProSieben- ist natürlich für die gesamte Branche gut. Denn das gibt ja wieder Signale an die Wirtschaft, das derlei Dinge durchaus funktionieren.

prisma: Aber eine zusätzliche Gewinnspanne ist für sie dabei nicht drin, wenn man etwa ein Sehbeteiligung von fünf Millionen Zuschauern erreicht?
Nico Hofmann: Nein, das nicht! Man definiert vorher mit dem Auftraggeber die Erwartungshaltung an so ein Programm - und die liegt bei "Liebe für Afrika" deutlich über fünf Millionen. Der letzte Film "Bobby", der aus der Feder von Gabriela Sperl stammt und von mir produziert wurde lag bei 6,7 Millionen Zuschauern und in dieser Größenordnung wünsche ich auch mit dem neuen Format vorzustoßen. Ob uns das gelingt, werden wir sehen.

prisma: Letztendlich hängen also von der Quote eher zukünftige Projekte von ab.
Nico Hofmann: Und nicht nur für mich, sondern für die gesamte Branche. Man möchte natürlich, dass die ARD auch in Zukunft solche Projekte möglich macht und von daher wünsche ich mir natürlich einen Quotenerfolg.

Interview: Stephan Mertens

Zur Filmografie von Nico Hofmann
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