Owen Wilson

Seit Mitte der Neunziger startet er durch: Schauspieler und Autor Owen Wilson. Vergrößern
Seit Mitte der Neunziger startet er durch: Schauspieler und Autor Owen Wilson.
Fotoquelle: Jaguar PS/shutterstock.com
Owen Cunningham Wilson
Geboren: 18.11.1968 in Dallas, Texas, USA

Sein Spielfilmdebüt gab der Senkrechtstarter Owen Wilson, der in den letzten Jahren in einer Reihe von Blockbustern zu sehen war, als Möchtegern-Krimineller in Wes Andersons schwarzer Komödie "Durchgeknallt" (1995) an der Seite seines Bruders Luke. Außerdem schrieb er auch das Drehbuch. Die Kurzfilm-Version dieses Werks, das auf dem Sundance-Filmfestival vorgeführt wurde, hatte James L. Brooks so gut gefallen, dass er sich als ausführender Produzent für einen Kinostart des Spielfilms einsetzte und so indirekt zu Wilsons Mentor wurde.

Regisseur Brooks engagierte den Schauspieler später noch als assoziierten Produzenten für seine höchst erfolgreiche Komödie "Besser geht's nicht" (1997), für die seine beiden Protagonisten, Helen Hunt und Jack Nicholson, jeweils mit den Hauptdarsteller-Oscars ausgezeichnet wurden, und für die Hauptrolle in der dialogstarken Komödie "Woher weißt du, dass es Liebe ist?" (2010).

Mit seinem "Entdecker" Wes Anderson arbeitete Wilson danach drei weitere Male zusammen. Bei dessen hintersinnigen High-School-Comedy "Rushmore" (1998) firmierte er als Koautor und ko-ausführender Produzent, bei dem US-Kritiker-Hit, der Komödie "Die Royal Tenenbaums" (2001), spielte er an der Seite von Gene Hackman und wirkte wieder am Skript mit, während er in dem schön chaotischem Spaß "Darjeeling Limited" (2007) in einer der Hauptrollen neben Jason Schwartzman und Adrien Brody" schlüpfte.

Auf der großen Leinwand war Owen Wilson außerdem in folgenden Filmen zu sehen: Ben Stillers Mediensatire "Cable Guy - Die Nervensäge" (1996), neben Jennifer Lopez in Luis Llosas Abenteuerfilm "Anaconda" (1997), in Michael Bays Katastrophenfilm "Armageddon - Das jüngste Gericht" (1998), in Hampton Fanchers "The Minus Man", in dem Gesellschaftsdrama "Permanent Midnight - Voll auf Droge" (beide 1998), Alan Rudolphs "Breakfast of Champions - Frühstück für Helden" (1998), Jan de Bonts Gruselthriller "Das Geisterschloss" (1999) sowie Tom Deys Wildwest-Spaß "Shang-High Noon" (2000).

Eher traditionelle Komödien folgten mit "Meine Braut, ihr Vater und ich" (2000) sowie "Zoolander" (2001), während "Im Fadenkreuz - Allein gegen alle" (2001) ein recht konservativer Kriegsfilm war, in dem Wilson einen US-Flieger verkörperte, der während des Jugoslwawien-Krieges hinter den feindlichen Linien abstürzt und einige gefährliche Abenteuer bestehen muss. Lediglich alberner Klamauk folgte mit "I Spy" (2002) und "Starsky & Hutch", besser waren dagegen die Krimikomödie "Hawaii Crime Story" (2003) und der zeitweise politisch völlig unkorrekte Spaß "Die Hochzeits-Crasher" (2005). Klasse war auch Wilsons Rolle als Miniatur-Cowboy mit großer Klappe in dem Kinohit "Nachts im Museum" und in der deutlich besseren Fortsetzung "Nachts im Museum 2" (2009).

Zuvor konnte man Wilson in den beiden Komödien "Ein Mann für alle Unfälle" und"Marley & Ich" (beide 2008) sehen, die man allerdings er gar nicht einschalten sollte. Ein absolutes Highlight in Wilsons bisheriger Karriere folgte 2011 mit seiner Hauptrolle in Woody Allens stargespickter Komödie "Midnight in Paris". Er verkörpert den US-Möchtegern-Schriftsteller Gil, der mit seiner Verlobten Inez nach Paris reist und dort durch Zufall in die von ihm umschwärmten Zwanzigerjahre gerät ...

Weitere Filme mit Owen Wilson: "In 80 Tagen um die Welt" (2004), "Die Tiefseetaucher" (beide 2004), "Ich, du und der andere" (2006), "Der fantastische Mr. Fox" (Sprecher im Original, 2009), "Marmaduke (Sprecher), "Meine Frau, unsere Kinder und ich" (beide 2010), "Alles erlaubt - Eine Woche ohne Regeln", "Ein Jahr vogelfrei!", "Woody Allen: A Documentary" (beide 2011), "Prakti.com", "Grand Budapest Hotel" (beide 2013), "Nachts im Museum 3: Das geheimnisvolle Grabmal", "Inherent Vice – Natürliche Mängel" (beide 2014).


Zur Filmografie von Owen Cunningham Wilson
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