Medeas Entscheidung

KINOSTART: 01.01.1970 • Tragödie • Frankreich/Italien (2007)
Lesermeinung
Originaltitel
Médée Miracle
Produktionsdatum
2007
Produktionsland
Frankreich/Italien
Medea, Frauengestalt der griechischen Mythologie, der nachgesagt wird, dass sie aus Rache an ihrem Geliebten ihre Kinder getötet haben soll, ist im 21. Jahrhundert angekommen. Sie hat die Gestalt Irènes angenommen, die, wie die Göttin einst, Familie und Land verlassen hat, um an der Seite ihres geliebten Mannes zu leben. Die Tragödie spielt in Frankreich, in das Irène dem Café-Besitzer Jason gefolgt ist, mit dem sie zwei Kinder hat. Hier tritt sie jeden Abend in einem Nachtlokal auf und singt den Gästen in bunten Kleidern das immer gleiche, traurige Lied vor: "Crazy Love is all around me ..." Obwohl Irène für ihren Mann und ihre Kinder alles aufgegeben hat, wird sie dennoch verlassen: Jason entscheidet sich für eine Andere, eine Französin. Aus Wut über das Unrecht, das er ihr zugefügt hat, beschließt Irène Rache zu nehmen. Sie verführt systematisch fremde Männer, die ihr wortlos zu Füßen liegen. Doch die Leere, die Jason hinterlassen hat, können die zahlreichen Affären nicht füllen. Mit den Kindern, die man ihr droht, wegzunehmen, und der stummen Martha, einer jungen Frau aus ihrer Heimat, fristet sie ein einsames Dasein. Angesichts des Verlusts ihrer beiden Töchter fällt Irène in eine lebensbedrohliche Depression, in der sie kurz mit dem Gedanken spielt, ihr eigenes Fleisch und Blut zu töten - ungleich Medea entscheidet sie jedoch, selbst zu sterben. Marthas kompromisslose Liebe kann Irène zwar vor dem langwierigen Kummertod retten, ihre Kinder bringt ihr aber keiner mehr zurück. Sie flieht aus Paris und beschließt, Frauen zu helfen, die ihr Leid teilen. Doch der Versuch, ein 19-jähriges Mädchen aus Rumänien zu retten, schlägt fehl - ihre Nähe zu der mächtigen Medea scheint mehr Fluch als Segen ...
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