Düstere Zukunftsvisionen haben einen besonderen Platz in Ridley Scotts Karriere. Mit "Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" und "Blade Runner" schuf der Filmemacher zwei Klassiker des Science-Fiction-Kinos, die noch heute das Genre prägen. Verwundern muss es also nicht, dass ihn auch Peter Hellers postapokalyptische Geschichte interessierte. 14 Jahre nach Erscheinen des Romans geht Scotts prominent besetzte Leinwandadaption an den Start, deren Titel etwas schlanker ausfällt als jener der deutschen Buchveröffentlichung.
Vor gar nicht allzu langer Zeit hielt die Covid-19-Pandemie die Welt in Atem und erschütterte die Gesellschaft in ihren Grundfesten. Noch dramatischer sind die Verwerfungen in "Das Ende der Sterne", wo eine Seuche den Großteil der Menschheit dahingerafft hat. Das, was früher einmal Zivilisation genannt wurde, ist längst in sich zusammengebrochen. Jeden Tag geht es ums nackte Überleben.
Inmitten der Verheerung haben sich der Pilot Hig (Jacob Elordi) und der Survivalexperte Bangley (Josh Brolin) ein abgeschottetes, funktionales Zuhause in einem verlassenen Flugzeughangar errichtet. Eines Tages allerdings erreicht den jungen Flieger eine mysteriöse Funkübertragung ("Alien" lässt grüßen!). Getrieben von Hoffnung und Neugier, macht er sich auf die Suche nach dem Ursprung des Signals. Eine Reise ins Ungewisse beginnt.
Neben Shootingstar Jacob Elordi (unter anderem bekannt aus "Euphoria" und "Wuthering Heights – Sturmhöhe") und Charakterkopf Josh Brolin ("Dune") gehören auch Margaret Qualley ("The Substance"), Allison Janney ("I, Tonya") und Guy Pearce ("Der Brutalist") dem Cast der Romanverfilmung an. Das Drehbuch für Ridley Scotts jüngstes Werk steuerte Mark L. Smith bei, der schon die Vorlage für den rauen Survival-Western "The Revenant – Der Rückkehrer", Leonardo DiCaprios Oscar-Triumph, verfasste.