"Gut Ding will Weile haben", heißt es so schön. Ob das auch für die neue Arbeit des US-amerikanischen Autorenfilmers David Robert Mitchell gilt? 2014 sorgte der Regisseur und Drehbuchautor mit seinem Coming-of-Age-Horror "It Follows" für internationales Aufsehen, wurde als neue Genrehoffnung gefeiert. Sein 2018 veröffentlichtes Folgewerk, der rätselhafte, die Mythen der Metropole Los Angeles erforschende Noir-Thriller "Under the Silver Lake", rief dann aber ein geteiltes Echo hervor.
Acht Jahre später kehrt Mitchell mit einem an das Schaffen von Steven Spielberg erinnernden Film in die Kinos zurück. "The End of Oak Street" spielt in dem titelgebenden Vorstadtidyll, das allerdings durch ein mysteriöses kosmisches Ereignis in seinen Grundfesten erschüttert wird. Eine ganze Nachbarschaft findet sich plötzlich an einem unbekannten Ort wieder, den man offenbar nicht verlassen kann.
Mittendrin: die Familie Platt, bestehend aus Mutter Denise (Anne Hathaway), Vater Greg (Ewan McGregor) und den Kindern Audrey (Maisy Stella) und Brian (Christian Convery). Was sowohl das offizielle Plakat als auch die Trailer bereits andeuten: Durch die Oak Street jagen nun Dinosaurier. Wollen die Platts überleben, müssen sie an einem Strang ziehen. Und vielleicht kommen sie ja sogar hinter das Geheimnis des seltsamen "Tapetenwechsels".